Holger Glandorf - der Rückraum-Shooter mit der Nr. 9

Eigentlich wollten wir uns im Bürgerpark in Handewitt treffen - schließlich wohnen wir beide in dem Örtchen, in dem die SG sozusagen geboren wurde -, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Also verabredeten wir uns im Citti-Park und tranken bei dem Eis-Café ein Heißgetränk. Holger und ich kennen uns schon länger, unsere Kinder besuchten dieselbe Kindergartengruppe. Doch so richtig "geschnackt" haben wir bisher noch nicht. Das holten wir zwei Tage nach dem unglücklichen Derby-Spiel in Kiel nach. Die Schlappe gegen die Zebras hat Holger, wie vermutlich auch der Rest der Mannschaft, inzwischen abgehakt. Schließlich hat man bereits die nächsten Spiele im Fokus.

 

Holger erzählte von seinen zukünftigen beruflichen Plänen, plauderte unter anderem aus, wo er seine Frau kennengelernt hat und was er vor kurzem Spannendes gekocht hat.

Wer das komplette Interview lesen möchte, muss sich noch ein wenig gedulden und ab Anfang Dezember zum "Friesenanzeiger" greifen.

Ich fand das Gespräch mit Holger sehr nett und informativ. Er ist locker, unkompliziert und aufgeschlossen. Also, mir hat das Interview großen Spaß gemacht!

 

 

Matthias Andersson - Die Nr. 1 im Tor

Just an dem Tag, an dem ich Matthias Andersson, den Torwart der SG Flensburg-Handewitt, interviewen durfte, wurde bekannt, dass er sich entschieden hat, die schwedische Nationalmannschaft zu verlassen. Ein Knüller! Und ich war die erste, die ihn dazu befragen konnte!

So ein Leben als Profisportler kann ganz schön stressig sein. Obwohl Matthias es meistens schafft, mittags zu Hause mit der Familie zu essen, waren die Termine an diesem Tag so eng gelegt, dass er sich sein Mittagessen kurzerhand zum Interview mitbrachte. ;-)

Wir unterhielten uns natürlich über sein Ausscheiden, über das Leben als Profihandballer, über das bevorstehende Weihnachtsfest und und und ...

Für das ganze Interview müsst ihr in die November-Ausgabe des Friesenanzeigers schauen, der Ende Oktober erscheint. ;-)

 

 

Ljubomir Vranjes - Der Trainer

Am 17. August 2016, einem herrlich sommerlichen Tag, fand ich mich mittags um zwölf in den Räumen der Firma Jacob Cement ein, denn dort sollte die Saison-Pressekonferenz der SG Flensburg-Handewitt stattfinden. Das erste Mal durfte ich dabeisein! Ein irres Erlebnis für einen langjährigen Fan wie mich - Auge in Auge mit all den Handball-Helden, die ich sonst nur in der Flens-Arena oder im Fernsehen sehe (ok, den einen oder anderen sieht man hier in Handewitt auch mal beim Einkaufen ;-)).

Dennoch war dieses Aufgebot etwas Besonderes für mich. Geschäftsführer Dierk Schmäschke und Boy Meesenburg von Jacob Cement begannen, dann kamen noch viele Spieler und natürlich der Trainer zu Wort. Ich schrieb fleißig mit, sollte ich doch einen Artikel darüber schreiben, worum es bei der PK so ging. Ich buddelte gar in meinen alten Steno-Erinnerungen (was später beim Schreiben hin und wieder schwierig wurde :D ).

Nach der Konferenz unterhielt ich mich ein wenig mit Maik Machulla, von dem ich erfuhr, dass er mit seiner Familie ebenfalls bald von Flensburg nach Handewitt zieht. Verständlich, es ist ein regelrechtes Handball-Dorf. Außerdem schnackte ich mit Johannes Krüger, einem der Nachwuchs-Spieler, der bei der Vorbereitung in Schweden dabei war und auch beim Jacob-Cement-Cup mitmischen durfte. Sein Ehrgeiz, irgendwann fester Bestandteil der 1. Mannschaft zu werden, ist riesig - die Schweden-Erfahrung hat ihn wohl noch gesteigert.

Schließlich hatte Ljubo Zeit für mich und meine Kollegin Inge Maeckel. Wir trafen ihn in einem Besprechungsraum, in der der Trainer bereits einige Interviews geführt hatte. Dennoch war er geduldig, freundlich und aufgeschlossen. Das Gespräch mit ihm hat großen Spaß gemacht - und Lust auf mehr! Dieses war der 1. Streich, doch der nächste folgt sogleich ...

 

 


Maik Machulla - der zukünftige Coach der SG

Ein schöner sonniger Septembertag - perfekt für ein Interview.

Ich treffe Maik Machulla in der SG-Geschäftstelle an der Schiffbrücke.

Er ist genauso unkompliziert und nett wie Ljubo, soviel vorweg.

Bereitwillig berichtet er mir bei einem Becher Kaffee von den Aufgaben, die er als Co-Trainer hat, von seinen Handball-Anfängen beim SC Magdeburg, seiner Jugend in der DDR und seiner Vorliebe für das hier in Flensburg herrschende skandinavische Flair.

Zum Entspannen fährt er gern an Wasser oder rüber nach Dänemark, wo er Urlaubsfeeling kriegt.

Er kocht genauso gern wie sein Chef Ljubo, doch wenn gemeinsam gegessen wird, steht meist Ljubo am Herd - der Experimentierfreudige. Bei einem Glas Wein wird dann auch über anderes als Handball geredet ...