"Mörderischer Kellerabend" in Meldorf

Bin noch immer voller toller Eindrücke. Das Ambiente im Gewölbekeller des Dom-Cafés ist einfach etwas ganz Besonderes und passte hervorragend zu der Lesung. Das empfanden die ca. 20 Zuhörer laut eigener Aussage ebenso.

Der lange Tisch, an dessen Stirnseite ich las, war pickepackevoll, einige Gäste mussten auf eine Bank am Rand des Raumes ausweichen. 

Angekündigt wurde ich von Petra Giese von der Volkshochschule Meldorf, die alles super organisiert hat. 

Pünktlich um halb acht ging es los mit dem ersten Teil aus "Das Geheimnis der Anhalterin". Nach deren Auftauchen gab es eine Pause, während der ich von einer Journalistin der Dithmarscher Landeszeitung interviewt wurde oder Fragen der Zuhörer beantwortete.

Es war eine schöne, gelöste und entspannte Stimmung während des gesamten Abends, ich habe das sehr genossen.

Nach der Pause machte ich weiter mit den Ermittlungen meiner Lieblings-Kommissare, dann schwenkte ich um zu meinem Kurzkrimi-Band "Mitten ins Herz" und las zwei Geschichten daraus vor. 

Die erste - "Ein ungewöhnlicher Name" - hat einen ausgesprochen überraschenden Schluss, der auch diesmal seine Wirkung nicht verfehlte. 

Der letzte Text des Abends - "Nachts im Kloster" - passte so perfekt in das Ambiente, als hätte ich ihn eigens für diesen Abend geschrieben. 

Summa summarum: Der Abend war ein voller Erfolg, hat mir und vermutlich auch den Zuhörern viel Spaß gemacht und darf deshalb sehr gern wiederholt werden. Sobald mein neuer Krimi draußen ist, werden Frau Giese und ich über einen entsprechenden Termin beraten ... 

Ach ja, Bilder habe ich keine gemacht, dafür war irgendwie keine Gelegenheit. Aber den Zeitungsartikel werde ich nachliefern, sobald er erschienen ist bzw. ich ihn erhalten habe!

"Familiengeschichten" in der Pilkentafel

AM DONNERSTAG, den 06. Juni, gab es eine Premiere! Die Teerunde, der auch ich angehöre, veranstaltete in der Pilkentafel Flensburg eine Lesung. Das Thema: "Freunde kann man sich aussuchen, Familie muss man hinnehmen". 

Sieben Autoren, sieben wunderbar unterschiedliche Geschichten plus eine Ballade von mir, die den Anfang machte. Etwa zwanzig Gäste besetzten die Bänke und lauschten unseren Texten, die wir - auf gemütlichen Sesseln sitzend - darboten. Mit dabei auch das Duo "Traumfänger", das für den passenden musikalischen Rahmen sorgte und unsere Geschichten mit ihren Songs unterstützten. 

In der Pause konnten sich dann alle mit dem Getränk stärken, dass unsere Runde ausmacht: mit Tee. Aber natürlich gab es auch andere Möglichkeiten, sich zu erfrischen.

Nach meiner bitterbösen Ballade erzählte Angelika O'Brien eine sympathischen Nachbarschafts-Geschichte, dann folgte Ingalies K. Friebel mit einer Story über zwei Gänse, die mit Hilfe zweier aufgeweckter Kinder und zur Erleichterung des Publikums nicht als Weihnachtsbraten endeten. Ulrich Borchers, der die Moderation übernahm und auch Initiator der Teerunde ist, beschloss den ersten Teil des Abends mit einer Geschichte, deren Schluss alle angenehm überraschte und berührte. 

Nach der Pause war ich nochmal dran und schilderte den Wettkampf zweier Geschwister, die sich in Streichen, die sie dem anderen spielen, immer wieder übertrumpfen wollen. Angela Dumrath ließ uns dann an einer türkischen Hochzeit teilnehmen, die uns betroffen zurückließ, da die Braut noch sehr jung, der Bräutigam aber im Rentenalter war und mit seiner "Kuma", der Nebenfrau, noch ein paar Kinder in die Welt setzen wollte. Das Publikum hoffte vergebens auf ein Happy-End.

Jürgen Hargens erzählte anschließend von einem Sohn, der sich im Kampf für die Umwelt gegen seine Eltern durchsetzt und Lilian Grzesiak ließ mit ihrem "Muttertags"-Briefwechsel zweier Freundinnen den Abend überaus heiter ausklingen. Das Publikum war hörbar begeistert, der Theaterraum der Pilkentafel von Gelächter erfüllt. 

Wir, also die Teerunde, hoffen, dass wir mal wieder an dieser tollen Location lesen dürfen. Es war für uns alle ein unterhaltsamer und fröhlicher Abend!

Frühlingslesung in Niehuus

Die Alte Schule in Niehuus - zum 2. Mal Schauplatz einer unserer Lesungen
Die Alte Schule in Niehuus - zum 2. Mal Schauplatz einer unserer Lesungen

Sieben Autoren des Flensburger Autorentreffs fanden sich am 15. Mai 2019 in der Alten Schule in Niehuus ein, um literarisch den Frühling zu begrüßen. Jörg Arndt erheiterte die zahlreichen Zuhörer mit einer Geschichte über biometrische Passbilder und eine ältere Dame, deren allgegenwärtiges Lächeln auf diesen Fotos keinen Platz hat.

Jutta Dethlefsen las eine Geschichte über eine verzweifelte Mutter, deren kranker Sohn am Ende des Krieges dringend ein Medikament braucht, das höchstens über die Alliierten zu bekommen ist - für einen hohen Preis. 

Frauke Lind ließ ein Ehepaar über den Tango einen Weg finden, sich erneut ineinander zu verlieben, und Sigrid Dobat sprach in ihrer Geschichte als ungeborenes Kind mit seiner Mutter.

Zwischen den einzelnen Texten ließ Hannah Schütt ihre Harfe erklingen und gab so den Geschichten einen musikalischen Rahmen.

In der Pause hatten die interessierten und aufmerksamen Gäste Gelegenheit, sich an Getränken zu laben, mit den Autoren ins Gespräch zu kommen und auf dem Büchertisch zu stöbern.

Das Wetter spielte mit, so dass man auch die frische Niehuuser Frühlingsluft genießen konnte.

Nach der Pause war ich dran und las meine Geschichte "Ein ungewöhnlicher Name", in der sich eine von ihrer alten und streitsüchtigen Mutter unterdrückte Frau ihre Freiheit zurück erkämpft. Besonders freute mich, dass das Publikum hörbar vom Schluss der Geschichte überrascht wurde. 

Nach mir erzählte Ulrich Borchers eine Geschichte vom "Loslassen" und von mutigen Entscheidungen, die ebenfalls gut ankam. Ihm folgte Anna Fietz, die ihre Geschichte "Mandelblüte" vortrug. 

Alles in allem war es wieder ein schöner und anregender Abend, der für die Autoren des Flensburger Autorentreffs bei einer Frühlingssuppe im Haus der Organisatorin Sigrid Dobat in gemütlicher Runde und bei fröhlichen Unterhaltungen ausklang. 

 

 

Dezembergeschichten im "LuaLe"

Der Schriftstellerverband der Autoren aus Schleswig-Holstein lud zu "Dezembergeschichten" ins Café "LuaLe" ein. Die gemütliche Location befindet sich in der Norderstraße, gegenüber von Phänomenta und Nordertor.

Sieben Autoren, darunter auch Ulrich Borchers und ich, lasen Geschichten oder Ausschnitte aus Büchern vor, die Weihnachten, den Winter bzw. Dezember thematisierten.

Die Veranstaltung war gut besucht. Bei Kaffee, Kakao oder alkoholfreien Kaltgetränken lauschten die Gäste den Texten, in denen es auch mal hochprozentig zuging. Die meist amüsanten Geschichten fanden großen Anklang und die Stimmung war toll.

Gerne wieder!

 

Weihnachtliches unter dem Sternenhimmel

Herr Christiansen vom Menke-Planetarium in Glücksburg hat wieder einmal für eine perfekte Ergänzung zu unseren Geschichten gesorgt. Meine Kollegen vom Flensburger Autorentreff und ich haben zur Adventslesung gebeten und obwohl ja zu dieser Zeit bei allen die Terminkalender überquellen fanden sich einige literaturinteressierte Zuhörer, die unseren Geschichten lauschten.

Sigrid Dobat erzählte z. B. von einem besonderen Weihnachtsgeschenk, das gleich zweimal unter dem Tannenbaum stand, Ulli Borchers hatte u. a. eine rührende Geschichte über einen alten Mann, der im Fundbüro verzweifelt nach seinem Weihnachten suchte und Anna Fietz erzählte ein Märchen von drei Waisen, die unverhofft Wichtelhilfe bekamen.

Jutta Dethlefsen nahm uns mit in die weihnachtlich geschmückte Innenstadt und berichtete von einer nachhaltigen Begegnung, Frauke Linds Geschichte "Das erste Ma(h)l" zeigte die Tücken auf, die eine frische Beziehung zur Weihnachtszeit bewältigen muss.

Ich selbst las zuerst meine Geschichte "Alois, der Weihnachtsengel", in der eine verwöhnte Städterin in einer Skihütte lernt, was wirklich wichtig ist und anschließend eine Ballade über eine Bescherung, die im Chaos mündet.

Alle Texte wurden mit passenden Bildern zu einem visuellen Erlebnis, das die Weihnachtsstimmung noch verstärkte.

Es war ein richtig schöner Abend!

 

"Der Kuss des Panthers" in urigem Ambiente

Bereits letztes Jahr wurde ich zu diesem Event eingeladen: Eine Krimilesung im Gewölbekeller des Domcafés in Meldorf. Mich erwarteten eine tolle Location, nette Gäste und sehr gut vorbereitete Veranstalter.

Schon zwei Tage zuvor war mit einem großen Artikel auf die Lesung hingewiesen worden. Und so waren dann auch alle Plätze besetzt. Mehr als zwanzig Zuhörer lauschten Auszügen aus "Der Kuss des Panthers". Das hat auch mir großen Spaß gemacht, weil ich aus dem Buch schon längere Zeit nicht mehr vorgetragen habe. 

Die Buchhandlung Peter Panter hat für ausreichend Bücher gesorgt, die ich nach der Veranstaltung gern signiert habe. Eine Wiederholung fürs nächste Jahr ist schon mehr oder weniger abgemacht, was ich echt toll finde! Danke an die Volkshochschule Meldorf und alle anderen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben! Ich komme auf jeden Fall gern wieder!

Bergmühlenlesung 2018

Ulli Borchers führte gewohnt locker durch den Abend.
Ulli Borchers führte gewohnt locker durch den Abend.

Mein geschätzter Autorenkollege Ulrich Borchers lud zum neunten Mal in die Bergmühle Flensburg ein und wie üblich war die Veranstaltung ratzfatz ausverkauft. Rund 70 Literaturfreunde fanden sich ein.

Dieses historische Gebäude ist auch wirklich eine wunderbare Location. Viele Mitglieder des Flensburger Autorentreffs trugen am 20. Oktober 2018 hier Geschichten oder Lyrik vor. Anna Fietz, Jutta Dethlefsen, Angela Dumrath, Jürgen Hargens, Peter Zylmann, Lorenz Peter ("Hein Fisch") Andresen, der Gastgeber als auch ich gaben alles, um unser Publikum gut zu unterhalten. Es gab amüsante Ansichten über das Grillen von heute, wo auch Veganer und Allergiker Berücksichtigung finden wollen, mehrere launig vorgetragene Hein-Fisch-Erlebnisse, gefühlvolle Gedichte und vieles mehr.

Ich selbst las die Geschichte "Wenn die Planken schwanken" aus meinem neuesten "PatchWords"-Band vor, die mehrere Lacher erntete. Darin wird ein Lehrling feuchtfröhlich auf die Schippe genommen. Tja, Schadenfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude ... ;-)

Neben Geschichten gab es auch Musik vom Duo "Traumfänger", die zum Mitsingen einlud, sowie tolle Gemälde und Skulpturen von regionalen Künstlern, die mehr als einen Blick wert waren.

Alles in allem mal wieder eine runde Sache.

Zum Jubiläum im nächsten Jahr (10 Jahre Lesungen in der Bergmühle) will Ulrich Borchers sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wir sind gespannt ...

 

Hier einige Eindrücke:

 

2 Lesungen in der Boutique LYKKE

Die beiden Lesungen in der Boutique LYKKE in Glücksburg waren einfach klasse!

Die Gastgeber Sussi-Anne und Frank Ruppert haben sich toll ins Zeug gelegt, um die Veranstaltungen so schön wie nur möglich zu gestalten. Angefangen bei der gemütlichen Atmosphäre über eine Herzlichkeit, die seinesgleichen sucht bis hin zu Getränken und Speisen, die keine Wünsche offenließen.

Das erschienene Publikum lauschte interessiert den Ausschnitten aus "Der Kuss des Panthers" am 24. November sowie einigen meiner Kurzgeschichten am 15. Dezember und hatte im Anschluss die eine oder andere Frage, die ich gern beantwortete. 

Besonders freute mich die Aufmerksamkeit, als ich das erste Mal eine meiner historischen Geschichten vorgetragen habe. "Die Kräuterfrau" kam total gut an. Die vielen positiven Rückmeldungen ließen in mir die Idee wachsen, in der nächsten Zeit vielleicht ein Hörbuch mit Kurzgeschichten herauszubringen. 

Es waren jedenfalls zwei rundum gelungene Abende. 

Bestimmt machen wir das mal wieder, es hat uns allen viel Freude gemacht!

Autorentreff-Lesung in der Bergmühle

2014 war ich das letzte Mal bei einer Lesung des Flensburger Autorentreffs in der Bergmühle dabei. Die letzten beiden Jahre fiel die Veranstaltung stets mit den Urlaubsreisen meiner Familie zusammen. Doch dieses Jahr hat es endlich wieder geklappt! 

Innerhalb von zwei Tagen waren die siebzig Karten ausverkauft, so dass unser Organisator Ulli Borchers, der gewohnt gut gelaunt durch den Abend führte, viele Interessierte sogar auf die Warteliste setzen musste.

Unsere Texte reichten von Eifersuchtsdramen und Schicksalsschlägen über ironische Ansichten zum Thema Schönheit und was man dafür tun muss bis hin zu lustigen Begebenheiten beim Speeddating für Rentner. Kritische Beobachtungen unseres Planeten von Seiten zweier Aliens (mein Text) und eine amüsante Geschichte über den Liebesgott Amor gaben der Veranstaltung einen übersinnlichen Touch. Zu guter Letzt durfte auch der inzwischen fast berühmte Hein Fisch nicht fehlen, der sich Gedanken zum Thema "Alter" machte.

Unser Büchertisch fand viel Beachtung und die Stimmung war klasse, was nicht zuletzt an dem Duo Traumfänger lag, das die Geschichten von Jutta Dethlefsen, Frauke Lind, Ingalies K. Friebel, Angela Dumrath, Ulli Borchers, Jürgen Hargens, Lorenz-Peter Andresen und mir mit passenden Musikstücken in Szene setzte. Das Thema Kunst kam auch in Bildern zum Ausdruck, vorgestellt von den Künstlerinnen Birgit Jahn und Hilke Heinsen. 

Alles in allem ein rundum gelungener Abend, bei dem ich hoffentlich 2018 wieder dabei sein kann. 

Lesung in der Buchhandlung "Hugendubel"

Dies war tatsächlich die erste Gelegenheit für mich, einmal in einer Buchhandlung zu lesen. Herr Bonk von "Hugendubel" machte es möglich und es war eine tolle Erfahrung.

 

Das Personal hatte alles vortrefflich vorbereitet und die erschienenen Zuhörer waren unheimlich nett, aufmerksam und interessiert. 

Ich habe zunächst einige Ausschnitte aus meinem aktuellen Krimi "Der Kuss des Panthers" gelesen und nach der Pause einige Geschichten aus "Flensburg - Um drei bei Eduscho" vorgetragen. 

 

Ich hoffe sehr, dass es bei Gelegenheit mit einer Wiederholung klappt, die Lesung hat mir sehr viel Spaß gemacht!