Ich liebe Buchmessen! Sowohl die große in Leipzig, als auch die kleineren, wie in Eggebek, Bad Oldesloe, oder nun auch die in Kiel.
Dass sie ausgerechnet an der Wirkungsstätte des größten Rivalen 'meiner' SG Flensburg-Handewitt stattgefunden hat, fand ich spannend. Ausgerechnet in dem Raum, in dem das Team des THW nach einem Spiel den Abend ausklingen lässt, war alles für die Messe aufgebaut worden.
Start war um 11.00 Uhr. Ich kam ungefähr eine Stunde vorher an, und dekorierte meinen Stand, der direkt neben dem der Mörderischen Schwestern stand - so hatte ich es als Wunsch auch angegeben.
Daher gab es gleich ein fröhliches Wiedersehen mit der lieben Anja Gust und unserer 'Schwester' Anja Sietz. Die Messe war für zwei Slots geöffnet. Der erste Schwung Gäste durfte sich von elf bis um zwei umschauen, dann gab es eine Stunde Pause, in der wir selbst Gelegenheit hatten, uns alles anzuschauen, in Ruhe zu schnacken oder was zu essen. Ab 15.00 Uhr wurden die Türen dann für die zweite Runde geöffnet.
Ich hatte ein Körbchen mit 'Texthäppchen' dabei, mit Gewinnchance, die so gut weggingen, dass zum zweiten Slot bereits alle weg waren. Kleiner Reminder für mich: Nächstes Mal mehr davon vorbereiten! Zu gewinnen gab es Kugelschreiber und Postkarten, für einige sogar ein signiertes Buch mit Kurzgeschichten. Die Freude insbesondere über diese Gewinne war toll mit anzusehen!
Überhaupt habe ich viel signiert. Sämtliche Ausgaben der "Friedhofsvilla", die ich eingepackt hatte, fanden neue Besitzer. Der Großteil der Gäste setzte sich jedoch aus jungen Frauen zusammen, denn es gab viele Stände mit den bei jungen Leuten so beliebten Genres wie Dark Romance und Fantasy. Zum Glück gab es aber auch einige Krimi-Freunde!
Zeitweise wurde es richtig voll. Ein paar Beweisfotos findet ihr unter diesem Bericht. Es freute mich sehr, zu sehen, dass Lesen offenbar wieder angesagt ist. Man sagt der Jugend ja gern nach, dass sie sich von Büchern abwendet. Die Kieler Buchmesse hat gezeigt, dass dem nicht so ist. Meine liebe Kollegin Freya von Korff, die u. a. im Genre Urban Fantasy schreibt (siehe ihre Pharaonen-Reihe) kam richtig ins Schwitzen, so groß war die Nachfrage nach ihren Büchern mit tollem Farbschnitt. Letzterer ist groß angesagt bei jungen Lesern.
Ich hege die Hoffnung, dass ihnen mein nächster Roman ("Henry, die Prinzen & Ich") ebenfalls gefallen könnte, wenn er denn endlich erscheint ...
Summasummarum: Es war ein toller, abwechslungsreicher und erfolgreicher Tag, und nächstes Mal bin ich gern wieder mit von der Partie!
Was war das wieder für ein schöner Abend! Diesen Schluss kann man immer dann ziehen, wenn man hinterher haufenweise zufriedene und lächelnde Gesichter sieht, und das war einmal mehr bei unserer Teerunden-Lesung der Fall, die diesmal in einem fiktiven Café stattfand.
70 mit Hussen verschönerte Stühle warteten, als ich um kurz nach sechs - mit meiner Mama im Schlepptau - in der Walzenmühle ankam. Auf der anderen Seite des Veranstaltungsraumes drei Caféhaus-Tische mit jeweils zwei Stühlen, dahinter sorgten Stellwände mit Bildern der Sketch Poets für einen passenden Rahmen. Für Atmosphäre sorgten zudem Kerzen, Tischdecken und Blumen, die zum Verweilen in unserem Café einluden.
Schon bald trudelten die ersten Gäste ein, holten sich Getränke und bewunderten die ausgestellten Bilder. Fred Kambeck und ich zogen uns für die Lesung erst einmal um. Er wurde zum Kellner, mit Schürze und Fliege, ich dagegen zum Mann, mit umgedrehtem Käppi und Sakko, denn meine Geschichte wird aus männlicher Perspektive erzählt, da erschien mir die Kostümierung passend.
(Anmerkung: In der Pause wurde ich wieder zur Frau, und gemäß einiger Kommentare war das wohl auch ganz gut so ... )
Für Musik sorgte diesmal nicht nur unsere 'Stammsängerin' Inge Lorenzen. Sie hatte Herbert Wendt-Friedrichsen dabei, der sie mit dem Akkordeon sowie gesanglich unterstützte. Gemeinsam waren die beiden ein Garant für tolle Stimmung! Nicht allein durch die Musik, sondern auch, weil man ihnen ansah, welchen Spaß sie beim gemeinsamen Musizieren hatten.
Die erste Geschichte kam von mir. Unser Kellner Fred fragte nach meinem Getränkewunsch und ich bestellte einen Kakao, denn dieses Getränk spielte in meiner Story eine tragende Rolle. In "Überall Kakao" kommt mein Protagonist Johannes beim Besuch seiner demenzkranken Mutter einem Geheimnis auf die Spur, das einige Rätsel seiner Kindheit auflöst, zum Beispiel, warum seine Mutter ihm nie wirklich Zuneigung zeigen konnte. Eine traurige und dramatische Geschichte, der unser Publikum aufmerksam und gebannt lauschte.
Als Nächste bestellte Angelika O'Brien einen Cocktail namens 'Brooklyn', bei dem sich in ihrer Geschichte ein Paar näher kommt, was nicht ohne Folgen bleibt ...
Als kleinen Running Gag hob am Nebentisch Ulli Borchers immer wieder die Hand, um den Kellner darauf aufmerksam zu machen, dass auch er gern etwas bestellen würde, doch er bekam ein ums andere Mal nur zu hören: "Kollege kommt gleich!", was für einige Lacher sorgte.
Nach Angelikas Cocktail-Story erzählte Jürgen Hargens eine amüsante und tiefsinnige Geschichte aus der Sicht einer Weinflasche, die ihm im Anschluss darauf dann auch kredenzt wurde.
Obendrein sangen Inge und Herbert eine Flensburger Version von "Griechischer Wein", die einige Schmunzler hervorrief.
Als letzten Beitrag vor der Pause unterhielt Teerunden-Chef Ulrich Borchers das Publikum mit einer launigen Vatertags-Geschichte. Einige gestandene Herren wollten noch einmal wie in jungen Jahren eine Vatertags-Tour machen, mit Bollerwagen und allem Drum und Dran, doch es ist ein Unterschied, ob man so eine Tour mit zwanzig oder mit sechzig unternimmt ... Es hatte seinen Grund, dass Ulli sich bei Kellner Fred ein Wasser bestellte.
Das Publikum war begeistert und ging gut gelaunt in die Pause.
Im zweiten Teil unserer Lesung durfte ich erneut im Café sitzen, diesmal ohne Sakko und Käppi, und neben Angela Dumrath. Da ihre Augen nicht mehr so recht mitmachen wollen, las ich für sie ihre Geschichte über ein Rendezvous. Das Pärchen, das sich sehr sympathisch ist, wird immer wieder durch laute Bemerkungen gestört - von einem Papagei namens Paco. Ich bemühte mich, diese Sprüche in Papagei-Manier zum Besten zu geben, was offenbar ganz gut gelang, denn unsere Gäste amüsierten sich an diesen Stellen besonders gut.
Am Nebentisch saßen diesmal Lilian Grzesiak und Ute Köppen. Lilian erinnerte sich auf charmante und witzige Weise an Butterfahrten, die sie als Kind unternommen hat, und auf denen sie immer gelbe Brause trinken durfte. Auch Utes humorvolle Geschichte ermöglichte den Zuhörern einen Einblick in ihre persönliche Vergangenheit. Darin ging es um Malzbier, um eine 'allwissende' Schwester und die Tatsache, dass Malz bestimmt eine Stadt in Polen ist.
Als um eine Zugabe gebeten wurde, durfte unser 'Chef' Ulli Borchers noch einmal ran, ehe es ans Verabschieden ging. Dazu kamen sämtliche Akteure auf unsere Caféhaus-Bühne, alle Autoren, die Sketch Poets sowie unsere Musiker und natürlich unser Kellner Fred, der bei früheren Lesungen schon als Busfahrer und Stadtführer überzeugt hat. Nun wissen wir, er könnte auch wunderbar als Kellner Karriere machen!
Danke an alle Mitwirkenden, an Roberto Gavin und sein Team, unsere tollen Musiker und vor allem an Ulli und Fred, die hinter der Idee und der Organisation stecken. Vielen Dank für eure Mühe, es hat sich wieder einmal gelohnt!
Ein dickes Dankeschön geht natürlich auch an unser wohlwollendes Publikum, das so toll mitgegangen ist! Was wären wir ohne euch? Hoffentlich sehen wir uns alle beim nächsten Mal wieder!
Hier noch ein paar visuelle Eindrücke von gestern Abend. Klickt auf das erste Bild und schaut sie euch gern mit den Untertiteln an. :-)
Alles war von Anfang an herrlich entspannt! Es mag am wunderbaren Wetter gelegen haben, oder auch daran, dass Karen Kliewe und ich uns auf dieses gemeinsam Event einfach nur gefreut haben.
Wir haben uns vor einiger Zeit kennengelernt, als die Westfälin Karen in Flensburg zu Gast war, um an einer Lesung in der Stadtbibliothek mitzuwirken, bei der auch meine liebe Autorenfreundin Anja Gust dabei war. Ich war als Zuhörerin dabei, und hinterher sind wir alle gemeinsam noch essen gegangen. An jenem Abend wurde die Idee geboren, dass Karen und ich - beide Verfasserinnen von Holnis-Krimis - gemeinsam im Ostseecamp lesen könnten.
Ich nahm daraufhin Kontakt auf zu der Inhaberin Wiebke-Sophie Volquardsen, die mich seit vielen Jahren toll unterstützt. Sie war sofort angetan von meinem Vorschlag.
Gestern war es nun so weit: Karen und ihr Mann reisten bereits am Donnerstag an und wurden in Wiebkes Hotel untergebracht. So konnten sie Holnis noch in aller Ruhe und bei schönstem Sonnenschein genießen, bis es losging. Ich selbst trudelte am Freitag um 17.00 Uhr ein. Da es im Café noch turbulent zuging, starteten wir total relaxt draußen im Strandkorb, bis es Zeit wurde, alles vorzubereiten. Der Büchertisch war groß genug, um all unseren Büchern genügend Platz zu bieten.
Zu unserer großen Freude war gegen halb sieben jeder Tisch besetzt, sowohl mit Einheimischen als auch mit Urlaubern, und die Stimmung war von Anfang an gelöst und heiter.
Wiebke-Sophie, unsere Gastgeberin, begrüßte die Anwesenden mit ein paar fröhlichen Worten und der Anekdote, dass sie in "Der Tote im Camper" sozusagen 'mitspielt', als Campingplatzbesitzerin Johanna Marquardsen. Ihr Bruder, so erzählte sie den amüsierten Zuhörern, habe sie in seinem Handy unter diesem Namen eingespeichert. :D
Karen legte als Erste los und gab uns einen spannenden Einblick in ihren Roman "Die Brandung - Nebelschwester", gewürzt und angereichert mit interessanten Informationen zur Recherche über Archäologie und anderen Themen. Ihr Oberkommissar Ohlsen Ohlsen - er hasst seine Eltern noch heute für diesen Namen - hat es mit mystischen Vorkommnissen auf Holnis zu tun, einer fehlenden Leiche, jeder Menge Blut und einer stummen Zeugin.
Gegen halb acht wurde die Pause eingeläutet. Es gab eine köstliche Kartoffelsuppe - vegan -, die auf Wunsch mit Würstchenscheiben in eine nicht-vegane Suppe verwandelt werden konnte. Aufgrund der Würstchenmengen, die vertilgt wurden, wage ich die Analyse, dass nicht viele Veganer anwesend waren. ;-)
Nachdem der Hunger gestillt war, durfte Karen noch diverse Signierwünsche erfüllen, ehe ich mit meiner Lesung begann. Es war schön, den 'Toten im Camper' sozusagen mal wieder zum Leben zu erwecken. Ich startete mit dem Prolog, in dem ein Mann mit einer Bienenallergie vergeblich um sein Leben kämpft, und schwenkte dann zu meinen Kommissaren, ehe es direkt auf den Campingplatz ging, wo wir Zeuge eines Camperkonfliktes wurden und sich zwei der wichtigsten Protagonisten kennenlernten.
Einer davon wurde wenig später tot aufgefunden und die Ermittlungen begannen. Mein Vortrag endete mit einem entsetzten Kommissar Weichert, der zum Undercover-Einsatz auf dem Campingplatz abkommandiert wurde, und das, obwohl er diese Art von Urlaubsgestaltung grauenvoll findet.
Besonders die Interaktionen meiner Kommissare sorgten für diverse Heiterkeitsmomente - was zum Glück beabsichtigt war! ;-)
Es blieb noch ausreichend Zeit, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten, zum Beispiel zu den Themen Pferdekoliken, Dialekte oder Verlagssuche. Und ich musste zugeben, dass ich wohl eher dem Team Weichert angehöre: Ein Hotelaufenthalt mit All-Inclusive ziehe ich einem Urlaub im Wohnwagen vor, obwohl auch diese Variante ihre Vorzüge hat. Das konnte ich bei meinen Recherchen zu jenem Krimi feststellen, da ich danke Wiebke die Möglichkeit hatte, einige Tage in einem Wohnwagen zu urlauben, um zu erfahren, wie das so ist.
Es war bereits nach neun Uhr, als sich die Gäste verabschiedeten - viele von ihnen mit neuem Lesestoff ausgestattet. :D
Karen und ihr Mann reisen heute, am Samstag, wieder zurück in ihre Heimat, und ich wünsche ihnen auf diesem Wege nochmals eine entspannte Fahrt und ein schönes Restwochenende.
Karen und ich hätten beide Lust, so eine schöne Veranstaltung noch einmal gemeinsam zu erleben. Danke, Karen, dass du da warst! Und vielen Dank an das tolle Team vom Ostseecamp und an Wiebke, die sich einmal mehr als wundervolle Gastgeberin herausgestellt hat. Es war einfach nur schön!!
Hier noch ein paar Bilder von der Lesung:
Die Mörderischen Schwestern waren zu Gast in Kiel, und zwar im Rahmen des mehrtägigen Krimi-Festivals.
Um halb vier trafen meine liebe Kollegin Anja Gust und ich bei der Theodor-Storm-Schule ein und trafen dort weitere Schwestern, nämlich Marley Alexis Owen, Jana Stiebler, Anja Sietz und Turid Müller. Gemeinsam gestalteten wir ab 17.00 Uhr die Ladys Crime Night, wobei Marley und mir die Rolle der durch die Veranstaltung leitenden Moderatorinnen zufiel. Eine Premiere für mich!
Rund 200 Gäste wollten bis zum Sch(l)uss unseren Texten lauschen, und wir gaben alles!
Zunächst stimmten Marley und ich auf das Programm ein, dann ging es los, ich durfte die ersten drei Autorinnen ansagen. Anja Sietz stellte einen Ausschnitt aus ihrem Roman über eine tödlich Idylle vor - bis ein Herzklopfen ertönte, und kurz darauf laut ein Schuss knallte.
Das wiederholte sich auch bei allen anderen, und obwohl die Gäste wussten, was sie erwartet, zuckte der eine oder andere jedes Mal zusammen.
Marley stellte ihr Buch "Der Russe" vor, Turid Müller las einen Ausschnitt aus ihrem Krimi-Debüt, dann war Pause. Viele nutzten diese, um sich im Vorraum mit Getränken und Snacks zu versorgen, andere stöberten an unserem Büchertisch, den die örtliche Bücherei aufgestellt hatte.
Nach der Pause übernahm Marley die Moderation, und stellte zunächst Jana Stiebler vor, die aus ihrem Roman "Brackwasser" las. Ihr folgte Anja Gust mit einer tierisch-mörderischen Kurzgeschichte, die für viel Gelächter sorgte.
Ich selbst schloss den Reigen mit einem Ausschnitt aus "Die Friedhofsvilla". Die Diskussion zwischen Andresen und seinen Kollegen über Antonias neue Haarfarbe sorgte ebenfalls für viel Heiterkeit.
Zu guter Letzt kamen noch einmal alle auf die Bühne, um sich bei den Veranstaltern zu bedanken und sich von dem sehr sympathischen Publikum zu verabschieden.
Übrigens: Mein Vortrag hat wohl gefallen, denn wenig später waren sämtliche Exemplare der Friedhofsvilla vom Büchertisch verschwunden, und ich durfte einige Signierwünsche erfüllen.
Auf der Rückfahrt nach Flensburg waren Anja Gust und ich noch ganz beseelt von der gelungenen Veranstaltung.
Wir kommen gerne wieder!
Das Wetter wollte den Veranstaltern und mir einen Strich durch die Rechnung machen, aber trotz Schneefalls kämpfte ich mich ebenso durch bis ins Brorsonhus in Tondern wie die interessierten Gäste.
Es war das erste Mal, dass ich eine Lesung in Dänemark hatte, und zwar stellte ich der deutschen Minderheit in der Umgebung einige meiner Kurzgeschichten vor.
Den Anfang machten zwei meiner DDR-Geschichten aus "Ich kann auch anders - Alles außer Krimi". Bei der anschließenden Kaffee-und-Kuchen-Tafel gab es jede Menge Erfahrungsberichte aus jener Zeit, die zu anregenden Unterhaltungen führten.
Nach der süßen Stärkung las ich meine Geschichte "Entscheidung am Meer", eine Lovestory über eine Frau, die zufällig ihre Jugendliebe wieder trifft, für diese alles hinter sich lässt und in Neuseeland ein neues Leben beginnt.
Anschließend wurde es deftig. Es wurden Soleier serviert, die - halbiert und mit Senf und Öl angereichert - genüsslich verzehrt wurden. Wer mochte, durfte dazu ein Bierchen konsumieren.
Zum Abschluss las ich meine halb-autobiographische Ballonfahrtstory "Einfach kann doch jeder", die für einige Lacher sorgte, sowie einen meiner Lieblings-Kurzkrimis: "Ein ungewöhnlicher Name", in der sich eine Mittvierzigerin auf mörderische Weise von ihrer dominanten Mutter löst. Der überraschende Schluss sorgte auch diesmal wieder für die erhofften Reaktionen.
Mehrmals wurde ich gefragt, ob ich meine Hörbücher selbst einlese. Vielleicht sollte ich das wirklich mal ins Auge fassen ...
Alles in allem war es ein wirklich schöner Nachmittag, der mir und auch den Gästen viel Spaß gemacht hat. Wiederholung nicht ausgeschlossen! Schließlich habe ich noch jede Menge Kurzgeschichten, die sich eignen würden.
Was sagt man dazu? Die Friedhofsvilla & ich sind auf dem Cover des Stormarner Tageblatts! Susanne Pöhls, eine der Organisatoren der Book Oldesloe, hat mir dieses Bild zugesandt und mir damit eine Riesenfreude gemacht!
Danke, Susanne!
Außer ihr habe ich bei der Book Oldesloe am 15. November viele weitere bekannte Gesichter wiedersehen dürfen. Fotobeweise gibt es weiter unten.
Noch vor 9.00 Uhr waren wir fleißig dabei, unsere Stände vorzubereiten; Roll-up-Banner wurden gehisst, Goodies zurechtgelegt und Bücher drapiert. Nebenbei wurden Wiedersehen gefeiert, fertig gestaltete Tische begutachtet, erste Unterhaltungen gestalteten sich fröhlich und die allgemeine Vorfreude auf den Tag war spürbar.
Nach einer kurzen Begrüßungsansprache öffneten sich Punkt 11.00 Uhr die Tore und die ersten Besucher strömten herein. Eine Besucherin freute sich sichtlich, mich zu sehen. Es stellte sich heraus, sie war eine meiner Lovelybooks-Rezensentinnen und begann sogleich von der Friedhofsvilla zu schwärmen. "Das war mein Highlight des Jahres!", sagte sie in Hörweite einiger Neugieriger, die an meinem Tisch am Stöbern waren. Die Bemerkung stellte sich als verkaufsfördernd heraus und ich bat sie im Scherz, doch noch etwas zu bleiben und ihre Eindrücke ruhig häufiger zu schildern.
:D
Eine Bloggerin, die gerade dabei ist, meinen Krimi zu lesen, kam vorbei. Anhand ihres THW-Pullis wusste ich rasch, wen ich vor mir hatte, denn über "unsere" Handball-Teams hatten wir uns bereits zuvor sowohl schriftlich als auch amüsiert ausgetauscht.
Um 12.00 Uhr fand meine Lesung statt. Eine von vielen, im Viertelstundentakt wurden die Besucher unterhalten. Meine zehn Leseminuten gingen viel zu schnell vorbei, führten aber zu weiteren Verkäufen.
Mittags gab es für mich Kürbissuppe und Apfelkuchen, spendiert von den Veranstaltern. Alle Aussteller hatten vorweg entsprechende Marken ausgehändigt bekommen, mit denen sie sich Kaffee, Kuchen oder eine warme Mahlzeit im Café holen durften. Eine sehr nette Geste, die dankbar angenommen wurde.
Der Nachmittag verging rasch mit Verkaufsgesprächen und Unterhaltungen unter uns Ausstellern.
Viel zu schnell war der Tag herum, auf den wir uns so lange gefreut hatten, aber alle waren sich einige, dass es eine schöne Buchmesse war. Ich komme auf jeden Fall gerne wieder nach Bad Oldesloe!
Hier noch ein paar Eindrücke für euch:
Wenn eine Veranstaltung ohne vorherige Anmeldungen stattfindet, weiß man nie: Kommen viele, kommen nur ein paar? Oder womöglich niemand? Gut, ein paar Zusagen haben wir als Teerunde erhalten, dennoch war die Ungewissheit groß - und glücklicherweise unnötig! Es war so schön zu sehen, wie viele literaturbegeisterte Flensburger sich am 10. November in der Walzenmühle einfanden, um unseren Geschichten und der Musik von Inge Lorenzen zu lauschen.
Wie üblich begrüßte unser 'Teerunden-Chef' Ulrich Borchers die Gäste launig und humorvoll, und pünktlich um 19.30 Uhr ging es los. Ich machte den Anfang, aber nicht mit einer eigenen Story, sondern mit der meiner lieben Freundin Angela Dumrath, deren Augen es nicht mehr zulassen, dass sie selbst ihre Texte vorträgt. Ich gab mir Mühe, ihrer Geschichte so viel Gefühl zu geben, wie sie verdient. Marie feiert ihren 60. Geburtstag und erfährt ausgerechnet an diesem Tag, was ihr verstorbener Mann viele Jahre vor ihr verheimlicht hat ...
Als Nächste war Angelika O'Brien dran, und ließ uns teilhaben an dem Spaß, den man hat, wenn eine Katze einen für sie noch fremden Gegenstand
entdeckt - einen Smack! Genau, die klebrig-süßen Frühstückscerealien, die sich (aus Katzensicht) nie so verhalten, wie man es erwartet.
Jürgen Hargens' charmante Geschichte drehte sich um die Farbe Blau und eine alte Jeans, die viel zu gemütlich ist, um sie zu entsorgen. Den Abschluss vor der Pause machte Lilian Grzesiak mit einer ihrer wunderbaren "Anna-und-Elsa"-Geschichten. Die beiden machen gemeinsam eine Kreuzfahrt - und Herbert, Elsas Mann, muss mit. Lilian gelang es wieder einmal, für fröhliche Stimmung zu sorgen, bei all dem, was während dieser Urlaubsreise passiert.
Zwischen den einzelnen Vorträgen durfte Inge Lorenzen mit ihrer Gitarre ans Mikro. Wie sonst auch kamen ihre Auftritte großartig an.
Während der Pause wurde unser Büchertisch begutachtet, und obendrein wurden Lose verkauft, mit deren Erlös Gutes getan wird. Die Gewinner konnten ihre Preise sogleich entgegennehmen, was für weitere Freude sorgte.
Den zweiten Teil der Veranstaltung eröffnete Ulli Borchers mit einer gefühlvollen Geschichte über einen Mann, der vor seinem Tod noch einmal das Meer sehen möchte. Sein Pfleger macht es möglich, ihm diesen Traum zu erfüllen.
Danach erweiterte Ute Koeppen unser Wissen im Tierreich - oder wusstet ihr, was ein 'Nasobem' ist? Also, ich würde eines dieser faszinierenden Geschöpfe gern einmal sehen.
Zu guter Letzt trat ich noch einmal ans Lesepult und erzählte die lustige Story von einem Betriebsausflug, der meine Protagonistin von einer Peinlichkeit in die nächste stürzt. Die Geschichte kam - wie alle anderen auch - sehr gut an, was mich natürlich freute. Es ist immer schön, wenn die Gäste fröhlich nach Hause gehen.
Fazit: Der Teerunde, nebst Musikerin Inge Lorenzen und Techniker Fred Kambeck, ist es wieder einmal gelungen, ihrem Publikum zwei unterhaltsame Stunden zu bereiten.
Und genau das ist unser schönster Lohn!
Hier noch ein paar Eindrücke vom Abend:
Wie immer hatte das Team der Bergmühle die Lesung bereits großartig vorbereitet, als ich eine Stunde vor Beginn dort ankam.
Ich brauchte lediglich noch meinen Büchertisch zu bestücken und mein Equipment auszupacken. Kugelschreiber, Lesezeichen und Stempel zum Signieren, ein Exemplar der "Weihnachtsanektötchen" nebst Lesebrille, damit die Buchstaben nicht vor meinen Augen verschwimmen, all das fand Platz auf den bereitstehenden Tisch.
Zwischen den noch leeren Stühlen waren einige kleine Tische mit Kerzen aufgestellt worden und ich hatte - dem Thema angemessen - ein paar weihnachtliche Leckereien mitgenommen; Spekulatiuskekse, Schokokränze und Lebkuchenherzen, was gut ankam, wenn man bedenkt, wie wenig am Ende übrig war.
Die ersten Gäste kamen bereits um kurz nach sechs, und bis gegen viertel vor sieben trudelten weitere Krimifreunde in die Bergmühle, so dass wir pünktlich starten konnten. Da das Wetter sich von seiner unfreundlichsten Herbstseite zeigte, war ich froh, dass dennoch rund 25 Gäste in der Bergmühle Platz nahmen und mir zuhören wollten. Darunter waren auch einige bekannte Gesichter, zum Beispiel meine lieben Autorenkollegen Frauke Lind und Ulrich Borchers.
Ich startete mit der Kleinganoven-Story "Ein stinkender Erzfeind", die des häufigeren für amüsantes Schmunzeln sorgte. Anton Torf, ein kleiner Betrüger, ist auf der Flucht vor John, dem Stinker, der ihm an den Kragen will. Dabei spielen ein Umschnallbauch, eine Peperoni-Pizza und die Kneipenwirtin Femke eine Rolle.
In der Pause durfte ich diverse 'Weihnachtsanektötchen' und auch andere Bücher signieren, einige davon werden vermutlich unter dem einen oder anderen Weihnachtsbaum liegen.
Außerdem ging ein Hut herum, dessen Inhalt dem Erhalt der Bergmühle zugute kommt. Uwe, der den Abend organisiert hatte, war mit dem Ergebnis hochzufrieden.
Im zweiten Teil des Abends war Rieke gemeinsam mit ihrem Kumpel Jannek auf der Jagd nach dem Mörder ihrer Schwester. Die Story mit dem Titel 'Die Stimme aus dem Jenseits' wartet mit einem spannenden Showdown inmitten einer nächtlichen Baustelle auf. Eine Zuhörerin berichtete hinterher aufgeregt, sie hätte total mit gefiebert, was mich natürlich sehr freute.
Alles in allem kann ich wohl sagen, dass wir alle einen schönen Abend hatten; weihnachtlich, aber spannend, und was zu Lachen gab es auch. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Lesung in der Bergmühle. Dann vermutlich aus meinem neuen Roman "Henry, die Prinzen & Ich".
Nachdem alle bereits fort waren und auch ich mich verabschieden wollte, fiel mir auf, dass ich völlig vergessen hatte, Fotos von dem Abend zu machen. Ärgerlich, aber was soll man machen? Nächstes Mal achte ich verstärkt darauf!
Nachtrag:
Eine Zuhörerin hat Fotos gemacht und war so lieb, sie mir zuzusenden. Hier also ein paar Eindrücke von dem Abend:
Die Bücherei Kropp und der örtliche Buchladen haben erneut zu einem mörderischen Abend eingeladen, und ich bin froh, dass ich dabei sein durfte, als die "mörderischen Schwestern" in der Bücherei ihr Unwesen trieben.
Außer mir waren noch Organisatorin Carolyn Srugies sowie Anja Marschall und Anja Gust mit von der Partie. Jede von uns hatten zweimal die Gelegenheit, jeweils 8 Minuten lang ihre kriminellen Geschichten vorzustellen. Anja Marschall und Carolyn Srugies haben zusammen gelesen, denn die beiden haben einen gemeinsamen Krimi geschrieben: "Der Weihnachtsmannmord", der nicht nur spannend, sondern auch humorvoll ist, so dass während des Vortrags die rund 40 Gäste mehrfach schmunzeln mussten.
Anja Gust schaffte den Spagat zwischen amüsantem Hühnerkrimi (Tipp: Anthologie "Ein Huhn, ein Mord") und einer ernsteren Geschichte, in der der Missbrauch von Medikamenten thematisiert wurde, und ich selbst las vor der Pause einen ebenfalls eher humorvollen Teil aus "Die Friedhofsvilla" - den Part mit Antonias blauen Haaren. Wer das Buch kennt, weiß, was ich meine. ;-)
Das Team der Bücherei sorgte während der rund halbstündigen Pause für das Wohl der Gäste, und zwar mit einem umfangreichen Buffet, dem reichlich zugesprochen wurde. Überhaupt haben alle Verantwortlichen einen Super-Job gemacht! Sei es die Technik, die dafür sorgte, dass jeder unserer Beiträge mit einem effektvollen Schuss beendet wurde, oder die vielen helfenden Hände, die dafür Sorge trugen, dass auch alles andere klappte, vom Büchertisch bis zum Setting, das (siehe Foto) nicht nur gemütlich aussieht, sondern dies auch war.
Die Fortsetzung meines Krimis war dann nicht mehr lustig, sondern dramatisch. Andresen wurde entführt und musste auf dem Dachboden der titelgebenden Villa einiges über sich ergehen lassen ...
Alles in allem kann man mit Fug und Recht behaupten, dass wir aus dem Thema 'Krimi' alles rausgeholt haben: Es gab was zum Lachen, was zum Staunen und was zum Schaudern.
Wir wurden nach dem zweiten Teil der Lesung herzlich und mit viel Applaus verabschiedet und dürfen gern wiederkommen.
Was wir bestimmt auch tun werden!
So lange darauf hin gefiebert, nun ist es schon wieder vorbei - aber es war toll! Das Team von Thalia hat sich große Mühe gegeben, um den Abend für alle schön zu gestalten. Vielen Dank dafür!
Als ich bei der Buchhandlung ankam, das war um kurz nach sieben, standen bereits gut und gerne zehn Leute vor der Tür. Ich durfte rein, sie mussten leider noch warten.
Für mich stand eine kleine Bühne bereit mit einem weichen Sessel, einem Tisch mit einer Karaffe Wasser sowie ein Headset, das wir vor Start der Veranstaltung noch rasch checkten.
Dann wurden die Türen geöffnet und die Gäste strömten herein. Bis unmittelbar vor Beginn kamen immer noch welche dazu, so dass das Thalia-Team weitere Stühle heranholen musste. Sowas finde ich persönlich immer sehr viel schöner, als wenn ich vor zu vielen leeren Stühlen sitze.
Besonders freute ich mich, dass meine liebe Kollegin Ellen Puffpaff dabei war. Vor vielen Jahren habe ich eine ihrer Lesungen besucht - es war meine erste überhaupt - und seither kennen und mögen wir uns. Ellen ist inzwischen unter die Verleger gegangen, schreibt aber nebenbei an ihrem nächsten Krimi.
Bis alle eingetroffen waren und einen Platz gefunden hatten, stellte ich mich kurz vor und erzählte ein bisschen davon, wie ich zum Schreiben gekommen bin.
Dann ging's los mit "Die Friedhofsvilla".
Der erste Teil hat einen gewissen Schmunzelfaktor, und so sah ich auch viele lächelnde Gesichter, als Antonias blaue Haare Thema waren. Nach dem Fund der kopflosen Leiche ging es in die Pause, die ich zum Umparken nutzen musste. Das Parkhaus in der Galerie schließt um neun Uhr abends seine Pforten, und da ich ohne Auto nur schwer nach Hause gekommen wäre, holte ich es dort heraus. Zum Glück durfte ich vor der Hintertür der Bücherei parken.
Nach einem anschließenden kleinen Talk mit Ellen Puffpaff ging es weiter. Auch der zweite Teil begann relativ harmlos. Die kleine Anekdote, dass für die Nachbarn von Carsten Andresen Freunde von mir Pate gestanden haben und der Spieleabend mit den 'Siedlern von Catan' nebst Verputzen der servierten Leckereien keineswegs meiner Phantasie entsprungen sind, sorgte für gute Stimmung.
Dann aber wurde es ernst. Antonias Verschwinden, die Entführung von Carsten Andresen und das, was er auf dem Dachboden der Friedhofsvilla erleiden muss, lieferten keinen Grund zum Schmunzeln, im Gegenteil.
Das Thalia-Team konnte einige Bücher an die LeserInnen bringen, und beim Signieren ergab sich das eine oder andere nette Gespräch. Eine Instagramm-Bekannte (@bücherela) war ebenfalls gekommen, ihren Ehemann im Schlepptau. Sie hat das Buch bereits gelesen und rezensiert. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass sie trotzdem gekommen ist - wie ich erfuhr in der Hoffnung, die ersten vier Bände der Reihe mitnehmen zu können. Da aber nur meine letzten beiden Krimis (die sie bereits kennt) angeboten wurden, kamen wir überein, dass sie die Bücher direkt von mir bekommt. Bücherela hat übrigens auch einige der Bilder gemacht, die ihr euch anschauen könnt, wenn ihr ein bisschen weiter nach unten scrollt.
Es war jedenfalls ein toller Abend bei Thalia, der mir viel Spaß gemacht hat. Und wenn ich den Aussagen Glauben schenken darf, hat es den Besuchern und auch dem Team der Buchhandlung ebenfalls sehr gefallen. Ich darf jedenfalls wiederkommen! :D
Am Samstag, den 09. August 2025 durften meine liebe Kollegin und 'mörderische Schwester' Anja Gust und ich im Café LaFe in Kupfermühle lesen.
Das Café ist eine liebevoll geführte und ebenso eingerichtete Institution geworden in diesem dänisch anmutenden Stadtteil. Die Umgebung kann man nur mit hyggelig umschreiben (Beweisfotos unten), und die Inhaberin des Cafés LaFe ist sehr darum bemüht, dass sich alle Gäste wohlfühlen.
Um die fünfzig Personen hatten sich angemeldet, es wurde also entsprechend voll - was uns natürlich sehr freute!
Anja und mir standen für die Lesung zwei Räume zur Verfügung, so dass wir eine originelle Idee durchführen konnten: In dem einen Raum las ich, im anderen Anja, und nach der Pause tauschten wir und wiederholten unser Programm. So konnten die Gäste an ihrem Platz bleiben und bekamen dennoch das gesamte Spektrum unserer Fantasie geboten.
Ich stellte zunächst meinen Kurzkrimi "Nachts im Kloster vor", in dem ein Mönch in eine brenzlige Situation gerät, gefolgt von einer humorvollen morbiden Story mit dem Titel "Schorsch war der Beste", die viele Lacher erntete. Danach folgte der Klassiker unter meinen Kurzkrimis - so mancher wird ihn kennen; "Ein ungewöhnlicher Name", in dem eine Tochter sich nicht länger von ihrer gehässigen Mutter drangsalieren lassen will und zu rigorosen Mitteln greift ...
Als Schlusspunkt gab es die sehr kurze Story "Der skifahrende Chirurg". Auch eher zum Schmunzeln als zum Gruseln, aber mit hohem Unterhaltungsfaktor.
Den Gästen schien der Mix aus Krimi & Humor gefallen zu haben.
In der Pause durfte sich, wer mochte, an dem kalten Buffet laben. Das Angebot wurde sehr gern angenommen, es schmeckte allen so gut, dass sich die Pause - auch wegen der lebhaften Unterhaltungen - in die Länge zog. Doch schließlich tauschten Anja und ich unsere Räume und lasen dem jeweils anderen Teil des Publikums vor.
Die Rückmeldungen, die wir erhielten, waren durchgehend positiv und freuten uns sehr! Ebenso wie der Inhalt des Zylinders, der im Anschluss an die Veranstaltung herumgereicht und mit knisterndem und klingelndem Inhalt gefüllt wurde.
Fazit: Wir kommen sehr gern wieder! Es war ein sehr erfüllender, heiterer und spannender Abend für uns und unsere Zuhörer!
Nein, ich bin keine Riesin geworden, wie das Foto vermuten lässt. Dieses schöne Modell der Seewarte steht in selbiger zur Ansicht und lud mich zu einem Selfie ein. Mario Schumann, der mir die Lesung ermöglicht hat, war mit den Vorbereitungen bereits fertig, als ich - gemeinsam mit meiner Mutter - im Heimathafen ankerte. Ich selbst musste lediglich noch Text und Brille bereitlegen, meine Bücher attraktiv arrangieren und meinen Roll-up-Banner aufbauen. Das war schnell erledigt.
Meine Mom wollte gern mitkommen, obwohl sie schon einmal bei einer meiner "Friedhofsvilla"-Lesungen war, denn diesmal reizte sie das Ambiente ganz besonders.
Schließlich hat sie in diesen Räumen früher leidenschaftlich gern gefeiert. Prompt traf sie einige Weggefährten von einst, mit denen sie Anekdoten austauschen und in Erinnerungen schwelgen konnte.
Doch auch einige jüngere Zuhörer fanden sich ein, so dass schließlich ein bunt gemischter Haufen der Dinge harrte, die da kommen sollten.
Und wie sonst auch gab ich mein Bestes, um die Gäste zu unterhalten. Vom Prolog, der einen Einblick in die düstere Seele meines Antagonisten zeigte, über die bunten privaten Probleme von Kommissar Carsten Andresen, die für so manchen Schmunzler sorgten, bis hin zur Mitteilung, dass im Wald eine enthauptete Leiche gefunden wurde.
Mit Andresen & Weichert, die sich auf den Weg zum Fundort machten, endete der erste Teil der Lesung.
Schon in der Pause sicherten sich einige ein Exemplar meines Krimis, doch es blieb auch noch Zeit, um auf dem Balkon ein wenig abendliche Julisonne zu genießen und von hoch oben die Umgebung zu betrachten.
Nach rund zwanzig Minuten ging es weiter. Gerichtsmediziner Dr. Schwarzhaupt hatte einen Auftritt, ehe Andresens Ziehtochter Antonia vermisst wurde. Auf der Suche nach ihr geriet Andresen in die Fänge des Mannes, den wir im Prolog schon ansatzweise kennenlernen konnten - und von da an wurde es ernst für meinen Kommissar. Der beste Zeitpunkt, um mich bei den Zuhörern für ihre Aufmerksamkeit zu bedanken und darauf hinzuweisen, dass sie im Buch erfahren würden, wie es mit Andresen und Antonia weitergeht.
Hinterher gab es noch viele anregende Unterhaltungen, so dass der Abend in entspannter Stimmung seinem Ende entgegenging. Ich habe die Stunden in der Seewarte ebenso genossen wie meine Mutter, die froh war, dass sie mich begleitet hat!
Hier noch ein paar Impressionen:
Morgens um neun machten Anja Gust und ich uns gemeinsam auf nach Eggebek und waren eine halbe Stunde später im Amtsgebäude, wo viele andere Autoren und Autorinnen bereits ihre Stände vorbereitet hatten. Zum Glück sind wir schnell, so dass wir pünktlich zum Öffnen der Türen ebenfalls bereit waren.
Wie im letzten Jahr strömten die Besucher binnen kürzester Zeit in Scharen herein und begannen zwischen Fantasyromanen, Regionalkrimis und Liebesromanen zu stöbern. Autoren wie Stefan Albertsen, Inga Schneider, Svenja Lassen, Sandra Adam, Marley Alexis Owen, Jane Hell und viele andere wurden von den Bücherfreunden belagert. Auch bei Anja und mir war gleich erfreulich viel los. Gern wurden Goodies entgegengenommen in Form von Postkarten, Leseproben, Flyern oder Lesezeichen und ähnlichen Kleinigkeiten.
Die Organisatoren um Steffi Vogt waren gefühlt überall und hatten jederzeit ein offenes Ohr, so dass wir uns sehr gut aufgehoben fühlten.
Es kamen jede Menge interessante Gespräche zustanden, zwischen Lesern und Autoren und auch unter uns Kollegen, die Stimmung war die ganze Zeit richtig gut! Es kamen auch viele mir bekannte Gesichter vorbei, worüber ich mich sehr gefreut habe. Märchenerzählerin Frauke Lind zum Beispiel, oder die Autorin und Verlegerin Ellen Puffpaff, ebenso wie die Bloggerin Susanne Pöhls, die nicht nur Fotos von Leserinnen und uns machte, sondern auch noch so lieb war, einer zunächst unentschlossenen Besucherin von meiner Friedhofsvilla vorzuschwärmen, so dass diese doch noch ein Buch erwarb.
Danke, Susanne!!
Ich durfte überhaupt fleißig Bücher signieren, und "Die Friedhofsvilla" fand reißenden Absatz. Das galt übrigens auch für die beiden Vorgänger "Der Tote im Camper" und "List und Lüge", so dass ich bereits um kurz nach zwölf meinen Mann anrufen musste, um ihn zu bitten, mir Nachschub zu bringen.
Am Ende des Tages war auch von meinem Debüt "Höllisch heiß" nur noch ein einziges Exemplar übrig.
Übrigens kann ich nun auch Kartenzahlung anbieten, und diese Möglichkeit wurde häufiger als gedacht in Anspruch genommen.
Gegen halb fünf leerte sich das Amtsgebäude, und so trafen sich - wie vorher abgesprochen - alle Aussteller draußen vor der Tür bei dem fröhlichen Amtsschimmel für ein Gemeinschaftsfoto, ehe es ans Einpacken und Abbauen ging.
Der Abschied gestaltete sich herz- und fröhlich. Alle waren zwar ein wenig erschöpft, aber durch die Bank zufrieden, jedenfalls hatte ich diesen Eindruck.
Es wäre toll, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Lust hätte ich allemal!
Hier noch ein paar Bilder von dem Tag in Eggebek ...
Die Wiederholung unserer 'Überlandbus-Lesung' vom vergangenen Jahr war ein voller Erfolg! Mehr als 70 Gäste kamen zum Autohaus Emil Frey in der Osterallee, um unseren Geschichten und den mitreißenden Songs von Inge Lorenzen zu lauschen.
Selbst eine Haltestelle stand bereit, und der "Bus" war wie beim letzten Mal mit großem Lenker und Soundeffekten ausgestattet.
Das erste Dröhnen des Motors sorgte für Heiterkeit bei den ahnungslosen Zuhörern.
Wie im wahren Leben standen wir Autoren zunächst an der Haltestelle und stiegen nacheinander zu unserem Fahrer Fred Kambeck in den Bus.
Los ging die Fahrt über fiktive Orte wie Rummelsby oder Schnackeldorf. An jeder Station stieg einer von uns aus und trug seine Geschichte vor. Während der "Fahrten" sorgte 'Hippie' Inge Lorenzen mit ihren tollen Liedern für Unterhaltung.
Den Anfang des Geschichtenreigens machte Angelika O'Brien, die gerade ihren Job in einer Bäckerei gekündigt hatte und besorgt in die Zukunft blickte. Natürlich nur in ihrer Geschichte, nicht im realen Leben! :D
Jürgen Hargens dagegen berichtete davon, wie er zum Busfahren gekommen war und auf welche Weise diese Trips zu seinem Hobby wurden.
Dann stieg ich aus und verwandelte mich in die 38jährige Mila, die bei einem Arztbesuch in der Stadt von ihrer ungewollten Schwangerschaft erfahren hat und sich nun fragt, ob sie das Kind will oder lieber nicht. Ob eine Pro- und Contra-Liste ihr helfen wird ...?
Den Abschluss der ersten Lesungs-Hälfte bildete die humorvolle Geschichte von Lilian Grzesiak, die gewohnt flapsig vom Dauerclinch mit ihrer Schwester erzählte.
Nach der Pause mit lockeren Gesprächen, die bei bestem Wetter zum Teil draußen stattfanden, las ich die im wahrsten Sinne herzergreifende Story aus der Fehler von Angela Dumrath, in der es um eine Herztransplantation ging. Angela selbst kann leider nicht mehr lesen, weil ihre Augen dies nicht zulassen. Selbstverständlich springe ich dann gerne ein.
Da unser Teerunden-Mitglied Ute Köppen diesmal nicht dabei sein konnte, hatten wir eine Gastleserin gebeten, Utes Geschichte zu lesen. Gabriella Kristoffersen trug die Story über einen ganz besonderen Gast eines Cafés gefühlvoll vor.
Zu guter Letzt trat unser Teerunden-Oberhäuptling und Profi-Organisator Ulli Borchers vors Publikum, mit Schiebermütze, Rosen und Herzchen-Ballon. Er hatte in Flensburg ein Marathon an Blind Dates absolviert, Unmengen Kaffee und einiges mehr getrunken, und wunderte sich ein wenig darüber, wie wenig die Damenwelt ihn zu schätzen wusste. Es wurde ein launiger Vortrag, der für viel Gelächter sorgte.
Zum Abschluss beglückte Inge Lorenzen die Anwesenden mit zwei letzten Liedern. Besonders der auf Plattdütsch vorgetragene Song darüber, wo sie schon überall gewesen war, kam extrem gut an. In bewundernswertem Tempo zählte sie darin sämtliche Orte auf, die auf -büll, -by, -burg oder -rum endeten. Ich schätze, es waren etwa hundert. Ein schwungvoller und witziger Text, bei dem der Refrain von rhythmischem Klatschen begleitet wurde.
Gegen neun Uhr verabschiedeten wir uns gelöst und happy von unserem gut gelaunten Publikum.
Mit dem Verlauf des Abends waren auch wir rundum zufrieden.
Fazit: Wo die Teerunde auftaucht, gibt es lächelnde Gesichter. Und das ist unser schönster Lohn!
Hier noch ein paar visuelle Eindrücke:
Das war eine Freude! Sandra Vollertsen und ich sind vor Jahrzehnten gemeinsam zur Schule gegangen und haben uns seitdem kaum einmal gesehen.
Ich fand es sehr schön, dass sie am 22. Mai 2025 nach Jübek gekommen ist, um bei der Lesung im "Café mit Stiel" dabei zu sein.
Sie war aber nicht die Einzige (zum Glück!). Fünfzig Gäste konnten Inhaberin Ulli Albrecht und ich begrüßen.
Die Stimmung war von Anfang an super, das Essen, ein italienisches Buffet, das keine Wünschen offen ließ, schmeckte allen sichtlich, und am Ende durfte ich mich über viele tolle Rückmeldungen freuen und jede Menge Bücher signieren.
So macht das echt Spaß!
Deshalb gibt es im November eine weitere Lesung bei Ulli, ebenfalls mit Buffet. Details findet ihr hier:
Das Wetter spielte mit an diesem 17. Mai 2025. Blauer Himmel, Sonnenschein - vor dieser Kulisse ist der Strand von Holnis immer einen Ausflug wert.
Das Team vom Ostseecamp hatte einen Bereich für die Lesung bereits abgetrennt. Etwa zehn Tische für zwei bis vier Personen warteten bei meiner Ankunft auf die angemeldeten Gäste. Da ich es leider versäumt habe, im Verlaufe des Abends Fotos zu machen, seht ihr auf dem Foto unten zwar nur die leeren Stühle, aber bei Beginn der Veranstaltung waren sie alle besetzt, und die Stimmung war klasse!
Besonders freute ich mich über das Erscheinen einer früheren Arbeitskollegin aus meiner Ausbildungszeit. Wir rechneten nach: 36 Jahre kennen wir uns schon! Hin und wieder treffen wir uns in der Flens-Arena bei einem Spiel der SG Flensburg-Handewitt. Birgit wollte schon längst mal bei einer meiner Lesungen dabei sein, und diesmal hat es geklappt! Da musste natürlich ein Erinnerungsfoto sein.
In der Pause durften wir uns an Holnisser Kartoffelsuppe oder Currywurst laben, begleitet von angeregten Gesprächen.
Anschließend ging es gestärkt an den zweiten Teil der Lesung. Auch diesmal spürte ich die allgemeine Betroffenheit, als es gegen Ende dem bedauernswerten Carsten Andresen an den Kragen ging. Viele wollten wissen, wie es mit ihm und der verschwundenen Antonia weitergeht, und so durfte ich viele Bücher signieren.
Der Büchertisch leerte sich deutlich.
Es war wieder einmal sehr schön im Ostseecamp, die heimelige Atmosphäre, das aufmerksame und freundliche Team und nicht zuletzt das leckere Essen haben diesem Abend ihren Stempel aufgedrückt. Vielen Dank dafür!
Bis hoffentlich bald wieder!
Bei schönstem Sonnenschein fand am 15. Mai 2025 in der Walzenmühle die zweite szenische Lesung der Teerunde statt. Diesmal wurden wir nicht nur von der großartigen Sängerin Inge Lorenzen begleitet, sondern auch von den Sketch Poets, die mit ihren skizzierten Flensburg-Bildern unseren Geschichten visuell unterstützten.
Ebenfalls wieder dabei: Fred Kambeck, der sich nicht nur um die Technik kümmerte, sondern auch als Stadtführer fungierte und als solcher durch den Abend führte.
Zu jeder Flensburger Örtlichkeit, die in den Bildern und Geschichten vorkam, wusste er zusätzlich interessante Infos, die er den rund achtzig Gästen humorvoll vermittelte.
Den Anfang machte Angelika O'Brien, die einen familiären Bogen spannte rund um die Diako, in der sowohl ihre Mutter als auch sie selbst tätig war. Beider Erfahrungen könnten nicht unterschiedlicher sein.
Lilian Grzesiak trug mit ruhiger, gefasster Stimme eine Geschichte vor, die vermutlich nicht nur bei mir Betroffenheit auslöste. Ein Kindheitserlebnis, bei dem zwanzig Pfennige und der Kriminaltango tragende und tragische Rollen spielten.
Jürgen Hargens Geschichte über einen Mann, der sich und sein Leben neu ordnen muss, wurde leider durch einen dramatischen Vorfall unterbrochen. Eine Zuhörerin benötigte dringend ärztliche Hilfe, so dass der Notarzt alarmiert werden musste.
Der Schreck saß uns allen in den Gliedern, doch wie heißt es so schön? The Show must go on.
Dank der mitreißenden Lieder von Inge Lorenzen entspannte sich die Situation wieder.
Ute Köppens lustige Story über einen Pfarrer, der eine Hochzeit platzen lässt, hob die Stimmung zusätzlich an.
Da die Sehkraft von Angela Dumrath nicht mehr die beste ist, trug ich für sie eine Geschichte über ein älteres Ehepaar in Sonwik vor, ehe es in die Pause ging.
Dank des schönen Wetters fand diese zum Teil draußen statt. Doch auch im Inneren war einiges los. Die Stellwände mit den Zeichnungen der Sketch Poets wurden ausgiebig bewundert, andere Gäste zog es zu unserem Büchertisch.
Nach der Pause machte Ulli Borchers den Anfang, indem er uns ins Kapitänsviertel entführte.
Danach nahm ich die Gäste mit auf eine Zeitreise in die Achtziger Jahre. Zusammen schlenderten wir über die ZOB-Brücke zu Hertie und weiter durch die Innenstadt bis in die Toosbüystraße, wo uns ein ganz besonderer Film im Citi-Kino erwartete.
Anschließend kamen Lilian und Ulli noch einmal dran, beide mit amüsanten Schneegeschichten, die gemeinsam mit einem letzten Stück von Inge Lorenzen unser buntes Programm beendeten.
Stadtführer Fred bat alle Beteiligten noch einmal nach vorn, so dass wir uns gemeinsam von unserem Publikum verabschieden konnten.
Anhand der Rückmeldungen, die wir erhalten haben, können wir mit Fug und Recht behaupten, dass es ein weiterer erfolgreicher und unterhaltsamer Abend der Teerunde war. Mal schauen, was Ulli sich für das nächste Mal überlegt hat. Er steckt ja zum Glück voller guter Ideen!
Wir sehen uns!
Es ist mindestens zehn Jahre her, seit ich das letzte Mal in der Buchhandlung "Hugendubel" am Holm gelesen habe - damals regionale Anekdoten aus 'Um drei bei Eduscho'.
Diesmal, am 13. Mai 2025, wurde es krimineller.
Rund 35 Krimifreunde fanden sich zwischen sieben und halb acht im ersten Stock von Hugendubel ein, wo das Team alles großartig vorbereitet hatte. Ein Büchertisch stand bereit, es gab freie Getränke und Knabbereien, und für mich war ein Tisch aufgestellt worden, an dem ich lesen konnte. Ein paar Stühle mussten noch geholt werden, damit alle einen Platz hatten.
Ich vervollständigte die Ausstattung noch rasch mit meinem schönen Roll-up-Banner (s. Foto) und einer kleinen Anlage, um meine von der gerade überstandenen Erkältung leicht gebeutelte Stimme schonen zu können.
Zu den Klängen von "Ohne Mimi geht die Krimi nie ins Bett" nahmen die Zuhörer Platz, und nach einer kurzen Begrüßung von der Seite der Buchhandlung sowie der Ankündigung meiner Person ging es los.
Zunächst stellte ich mich in wenigen Worten vor, dann startete ich mit dem Prolog, der Böses ahnen lässt ...
Szenenwechsel zu Kommissar Andresens turbulentem Familien- und Berufsleben, das so einige Lacher hervorrief. Die Stimmung war von Anfang an supergut! Ich werfe ja immer zwischendurch ein paar Blicke ins Publikum, und auch an diesem Abend sah ich nichts anderes als aufmerksam lauschende Gäste.
Ein schönes Gefühl!
Nach der Pause wurde es dann dramatisch. Ziehtochter Antonia scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein, und auf der Suche nach ihr gerät Andresen in die Fänge eines maskierten Mannes, der ihn auf dem Dachboden einer uns allen bekannten Villa erst zusammenschlägt und dann festkettet.
Hier endete mein Text, den wohl viele als äußerst spannend empfunden haben. Jedenfalls wollten die meisten das Buch mit nach Hause nehmen, und so war ich geraume Zeit mit der schönen Tätigkeit des Büchersignierens beschäftigt, das immer auch nette Unterhaltungen mit sich bringt.
Fazit: Es war ein rundum toller Abend, perfekt vorbereitet, und mit einem Publikum, das aufmerksamer und freundlicher gar nicht hätte sein können.
Einige Bücher habe ich noch rasch für die Buchhandlung signiert, sie sind ab sofort bei Hugendubel erhältlich!
Zum Abschluss erhielt ich ein schönes Präsent und einen großen Blumenstrauß von Seiten der Buchhandlung, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Dass ich bei Gelegenheit wiederkommen darf, steht für uns alle außer Frage. Der Abend hat - so empfand es das Hugendubel-Team beim Verabschieden der Gäste - allen so richtig gut gefallen.
Auch ich machte mich sehr zufrieden auf den Heimweg. Vielen Dank an dieser Stelle an die Mitarbeiter der Buchhandlung und an alle, die dabei waren!
Es war mir eine Freude!
Das Wetter spielte mit am 24. April 2025. Die Bergmühle sieht vor blauem Himmel noch schöner aus.
Als ich eintraf, hatte das tolle Bergmühlen-Team bereits ganze Arbeit geleistet; Zwischen den aufgestellten Stühlen lockerten kleine Tische mit Kerzen die Atmosphäre auf, ein bühnenartiges Podest stand für mich bereit.
Erfreulich früh trudelten die ersten Interessierten ein, suchten sich ihre Plätze, holten sich etwas zu trinken oder begutachteten den Büchertisch.
Unterhaltungen sorgten dafür, dass die Zeit bis zum Beginn rasch verflog, und kurz bevor ich loslegte, mussten noch ein paar Stühle dazugestellt werden. Rund dreißig Zuhörer hatten den Weg in die Bergmühle gefunden. Das große Interesse freute mich natürlich sehr.
Der erste Teil, den ich vortrug, sorgte - beabsichtigt - für einige Lacher. Der zweite Teil dagegen war nicht mehr amüsant, sondern dramatisch, und endete ebenso.
Einige Gäste meinten hinterher, dass sie gern noch mehr gehört hätten, was natürlich eine tolle Rückmeldung ist.
Summasummarum kann ich auch diesmal wieder sagen, dass es ein wunderbarer Abend war. Ich freue mich schon jetzt aufs nächste Mal!
Eveline Lehnert, die Vorsitzende des Kulturellen Freundeskreises Haffkrug e. V., hatte mich eingeladen, im schönen Scharbeutz meinen neuen Krimi vorzustellen. Kaum zu glauben, aber ich bin zuvor noch nie in Scharbeutz gewesen! Daher nutzte ich die Gelegenheit, um einen Besuch dort nachzuholen. Das Wetter hätte allerdings besser sein können, die Umgebung sieht bei blauem Himmel garantiert noch deutlich schöner aus. Etwa 50 Gäste hatten sich angemeldet und füllten bald die Stuhlreihen.
Schon während der Pause wechselte der eine oder andere Krimi den Besitzer. Sowas freut mich immer besonders, denn das zeigt mir, dass schon der Anfang des Buches gefällt und neugierig auf den Rest macht.
Nicht zum ersten Mal wurde ich im Laufe des Abends gefragt, ob ich meine Bücher selbst vertone. Das Bedauern über meine negative Erwiderung weckt in mir tatsächlich den Traum, das vielleicht irgendwann wirklich mal zu versuchen. Die Lust dazu ist definitiv vorhanden - allerdings fehlt es mir am technischen Know-how, und natürlich am Ton-Studio ...
Hier noch ein paar Eindrücke der schönen Veranstaltung.
Letztes Jahr durfte ich für den Kulturkreis Jarplund bereits einmal lesen, und die Veranstaltung kam so gut an, dass ich mich natürlich über die erneute Anfrage sehr gefreut habe. Selbstverständlich ging es diesmal um "Die Friedhofsvilla". Am Freitag, den 11. April 2025 um 18.00 Uhr ging es los. Viele Gäste beteiligten sich mit leckeren Mitbringseln am Finger-Food-Buffet, dass wir uns in der Pause ausgiebig schmecken ließen.
In selbige entließ ich meine Zuhörer just an der Stelle im Buch, in der es um die kopflose Leiche im Wald ging, doch diese nicht sehr appetitliche Vorstellung trübte den Andrang am Buffet zum Glück nicht im Geringsten.
Nach der Pause ging es dann damit weiter, dass die 15jährige Antonia nicht nach Hause kommt, und Carsten Andresen auf der Suche nach ihr von einem fremden Autofahrer dazu gezwungen wird, in den Wagen zu steigen. Sein Druckmittel ist keine Waffe, sondern die Drohung, dass Antonia etwas geschieht, wenn Andresen sich weigert.
Er gehorcht natürlich und findet sich bald darauf auf dem Dachboden eines alten, leerstehenden Gebäudes wieder, ohne zu wissen, wo genau er sich befindet und aus welchem Grund er dorthin gebracht wurde.
An einer Stelle, die offenbar sehr neugierig macht, wie die Story sich weiter entwickelt, endete die Lesung. Natürlich mit dem Hinweis von meiner Seite, dass man im Buch erfährt, wie es weitergeht.
Die anschließende Nachfrage nach der "Friedhofsvilla" war enorm, und ich habe die vielen Signierwünsche natürlich sehr gern erfüllt.
Abschließend kann ich, so glaube ich, behaupten, dass der Abend ein toller Erfolg war, Die Rückmeldungen bestärkten mich in meiner Annahme. Ich komme auf jeden Fall gerne wieder!
Anderthalb Stunden vor Beginn der Veranstaltung traf ich mich vor dem Hotel "Das James" mit meiner Freundin, der Künstlerin Gesine Seifert, ohne die ich aufgeschmissen gewesen wäre!
Gemeinsam wuchteten wir Koffer und Taschen, gefüllt mit Büchern, Aufstellern, Roll-up-Banner und mehr, bis zum Veranstaltungsraum im 1. Stock.
Dort bereiteten wir den Büchertisch und das geplante Krimi-Rätsel vor, verteilten Naschis auf den Tischen und verspürten bereits dieses gewisse Kribbeln, das unweigerlich auftaucht vor so einem besonderen Event. 90 Tickets standen zur Verfügung, und bereits Mitte Februar waren alle weg! Das erzeugt sowohl Freude als auch etwas Druck. Man möchte schließlich, dass die Gäste sich gut unterhalten fühlen und zufrieden nach Hause gehen.
Gegen 19.00 Uhr trafen die Ersten ein, meine Schwägerin nebst Cousine. Es trudelten weitere bekannte Gesichter ein; Schriftsteller-Kollegen, Familienangehörige, gute Freunde, ehemalige Kollegen aus meiner ReNo-Zeit sowie einige LeserInnen, die bereits bei früheren Lesungen dabei waren. Den größten Teil aber machten (noch) unbekannte Gesichter aus. Alle schienen in gelöster und freudiger Stimmung zu sein, und die Bögen mit dem Krimi-Rätsel sorgten gleich für Beschäftigung und Konversation.
Dann ging die Uhr auf halb acht. Showtime!
Frau Storch vom Hotel "Das James" stellte mich dem Publikum im Rahmen eines kurzen Interviews vor, dann nahm ich auf dem Podest Platz, das extra aufgestellt worden war, und begann, eine gekürzte Fassung des Prologs vorzulesen, in dem man einiges über den Mann erfährt, der später meinen Kommissar Andresen auf dem Dachboden der Villa festhält.
Anschließend folgte die Szene, in der bei Andresen zu Hause der Haussegen schiefhängt, weil Antonia, die Tochter seiner Lebensgefährtin, sich die Haare knallblau färbt. Dieser Vorfall wird im nächsten Abschnitt auch mit Andresens Kollegen erörtert - bis die Nachricht von der kopflosen Leiche im Wald eintrifft ...
Hier unterbrach ich für eine Pause, die mit lebhaften Gesprächen, ersten Bücherverkäufen und Fotos ausgefüllt war.
Nach zwanzig Minuten folgte der zweite Teil der Lesung. Darin enthalten war ein Auszug mit persönlichem Bezug. Die Nachbarn von Andresen (Hella und Achim) haben nämlich reale Vorbilder, und diese guten Freunde von mir saßen ebenfalls im Publikum. Dass Andresens Lebensgefährtin Daniela mit ihren Nachbarn "Die Siedler von Catan" spielte und alle drei dabei haufenweise Leckereien vertilgten, ist dem realen prallen Leben entnommen, so dass meine Freunde und ich uns bei diesem Abschnitt köstlich amüsierten und gar nicht anders konnten, als in Erinnerungen zu schwelgen.
Kaum haben sich Danielas Nachbarn verabschiedet, wird es allerdings dramatisch. Ihre Tochter Antonia (die mit den blauen Haaren) ist nach einem Besuch bei ihrer Freundin noch nicht nach Hause gekommen, und das, obwohl sie längst da sein sollte. Es stellt sich heraus, dass sie die Freundin rechtzeitig verlassen hat und eigentlich längst daheim sein müsste. Daniela ist natürlich sehr besorgt, und Andresen macht sich daran, Antonia zu suchen.
Genau das scheint jemand geahnt zu haben, denn Andresen wird von einem Autofahrer aufgefordert, in seinen Wagen einzusteigen, wenn er nicht wolle, dass Antonia etwas geschieht. Und dann nimmt das Verhängnis seinen Lauf ...
Natürlich beendete ich meinen Vortrag an einer möglichst spannenden Stelle, böse, wie ich nun mal bin ... ;-)
Es folgte die Auslosung der drei Gewinner, die sich sichtlich freuten. Anschließend habe ich wieder gerne mehrere Bücher signiert und stand für Fotos zur Verfügung. Die vielen positiven Reaktionen sorgten dafür, dass die Anspannung endgültig von mir abfiel und nur eine erleichternde Freude zurückblieb.
Mein herzlicher Dank gilt dem unglaublichen Team des "James", das dafür sorgte, dass alles so reibungslos und entspannt ablief, meiner Freundin Gesine, die mir sowohl beim Bücherverkauf als auch beim Quiz eine echte Stütze war. Ohne sie hätte ich das nicht wuppen können. Danke, Gesine!
Wir fuhren anschließend zu mir nach Hause, da Gesine über Nacht bleiben konnte, und wurden von einem köstlichen Spargelessen empfangen, dass mein lieber Mann für uns vorbereitet hatte. Trotz der späten Stunde ließen wir es uns ausgiebig schmecken und dabei den Abend Revue passieren. Einhelliger Tenor: Es war eine richtig schöne, runde Sache, ein ganz klarer Erfolg, der uns allen sehr viel Spaß gemacht hat.
Wiederholung nicht ausgeschlossen!
Nahe Bohmstedt, zwischen hohen Bäumen gelegen, liegt die Gaststätte "Waldheim", die von Verwandten meines
Kollegen Marten Petersen betrieben wird, und die am 10. Oktober Schauplatz unserer gemeinsamen Lesung wurde.
Marten, der seit sechs Jahren in Schweden lebt, trug seine neueste Kurzgeschichte in zwei Teilen vor, außerdem einige Erinnerungen an seine Jugend in Bohmstedt sowie ein paar Gedichte, die großen
Anklang fanden.
Ich selbst nahm unsere Zuhörer zunächst ins Berlin des Jahres 1961 mit, wo sie einer Flucht in den Westteil der Stadt beiwohnten. Anschließend ging es in die Marienhölzung zu einem peinlichen
"Betriebsausflug". Später las ich noch eine meiner Lieblingsgeschichten - "Ein ungewöhnlicher Name" -, dessen unvorhersehbares Ende auch diesmal wieder viele Reaktionen hervorrief.
In der Pause gab es Zwiebelkuchen und Federweißer sowie jede Menge interessanter Unterhaltungen.
Zwischendurch machte Britta Skripsky-Paulsen Musik, meist plattdeutsche Lieder mit Gitarrenbegleitung, die mit viel Applaus bedacht wurden.
Summa summarum ein bereichernder, anregender und schöner Abend für alle Beteiligten! Hier noch ein paar visuelle Eindrücke:
Das war ein toller Tag in Eggebek.
Als Steffi Vogt von Steffis bunte Lesezeit bei mir anfragte, ob ich Interesse hätte, bei einer Buchmesse dabei zu sein, habe ich sofort Ja gesagt.
Natürlich ist eine Buchmesse im beschaulichen Eggebek nicht so gigantisch wie in Leipzig oder Frankfurt, dafür aber fast familiär, und Steffis Ahnung, dass es gut wäre, hier oben so etwas auf die Beine zu stellen, hat sich bestätigt. Das Interesse war riesig, der Zustrom an Interessierten riss kaum ab.
Neben vielen Lesern fanden sich natürlich auch viele Kollegen und Kolleginnen bei der BME ein. Es gab das eine oder andere fröhliche Wiedersehen, man lernte weitere sympathische Autoren kennen, neue Kontakte wurden geknüpft, und es gab sehr viel zu schnacken.
Ich teilte mir einen Stand mit der wunderbaren Sabine Hirschfeld, die gerade an ihrem dritten Krimi schreibt und die beiden Vorgänger vorstellte. Band 1 war schon bald ausverkauft.
Auch mein Vorrat an Büchern schrumpfte mit jeder Stunde.
Die Betreuung durch das BME-Team (Steffi, ihr Mann André und die Tochter Alina, sowie Ulrike vom Erlebnishaus Eggebek) war fantastisch. Sie hatten alles liebevoll vorbereitet, hatten immer ein offenes Ohr für Fragen oder Anregungen, und man konnte sehen, dass die anfängliche Unruhe darüber, ob das Event gut angenommen wird, immer mehr Erleichterung wich. Zeitweise war es so voll, dass sich vor den Ständen Schlangen bildeten.
Alle - und ich meine wirklich alle - waren sich am Ende einig: Das muss eine feste Veranstaltung werden. Die Pläne für das kommende Jahr laufen schon jetzt auf Hochtouren (tragt euch den 12. Juli 2025 ein).
Eins weiß ich jetzt schon: Ich werde wieder dabei sein!
Eigentlich hätte die Krimi-Lesung der Mörderischen Schwestern im Park beim Rosarium stattfinden sollen, doch Petrus hatte etwas dagegen. Im Gewächshaus ging es auch nicht, da dort gerade Künstler ihre Exponate ausstellten.
Wir sind jedoch flexibel und lassen uns dadurch die Veranstaltung nicht verderben. Kurzerhand wurde im Rosarium selbst alles vorbereitet.
Viele gespannte Gäste trudelten ein, darunter diverse bekannte Gesichter, über die wir uns sehr gefreut haben.
In zwei Runden, von einer Pause getrennt, trug jede Schwester jeweils acht Minuten lang aus Romanen oder Kurzgeschichten Kriminelles vor - bis zum Schuss, der immer kurz zuvor von lautem Herzklopfen angekündigt wurde. Spannender geht es nicht!
Anja Gust, Heike Denzau und ich wurden stets von Yvonne Wüstel (aka Eva Jensen) angekündigt und kurz interviewt. Heike übernahm diesen Part dann bei Yvonne / Eva.
Der Büchertisch fand während der Pause, in der man auch durch den Park flanieren konnte (die Sonne ließ sich doch noch blicken!) regen Anklang. Viele Gespräche wurden geführt und die allgemeine Stimmung kann man nur als gelöst und gut gelaunt beschreiben.
Wir Autorinnen ließen den Abend mit einem leckeren Essen in der Scheune und lebhaften Unterhaltungen ausklingen.
Fazit: Gerne wieder!
Was für ein Abend! Wo man hinsah, frohe Gesichter, nachdem der Bus an seinem Ziel angekommen war.
Aber von vorne:
Wie viele Gäste genau gekommen sind, weiß ich gar nicht, aber es werden mindestens 60 gewesen sein, die unsere Überlandfahrt erleben wollten. Und wir gaben alles!
Fred Kambeck - unser Busfahrer und Techniker - hatte gemeinsam mit Ulli Borchers den Bus "gebaut", direkt neben einer Original-Haltestelle. Besser geht's nicht.
Vor dem Sitz unseres Fahrers gab es sogar ein großes Lenkrad, wie bei einem echten Bus.
Und Fred sah mit Mütze und Hosenträgern perfekt aus! Einziger Wermutstropfen (im wahrsten Sinne des Wortes): Es leckte vom Dach direkt auf einen der Busplätze, und das bei strahlendem Wetter. Also musste jener Platz von einem Eimer besetzt werden, was etwas seltsam ausschaute, die Stimmung aber nicht im Geringsten trübte. Wir, also die Teerunde, nahmen nach einleitenden Worten vom Chef (Ulli) und dem Busfahrer (Fred) in unserem Bus Platz. Ein Motor dröhnte auf, was für überraschendes Lachen im Publikum sorgte, und wir "fuhren" los. Die Fahrt bis zur ersten Haltestelle dauerte nicht lange. Angelika O'Brien stieg aus und berichtete, dass sie gerade ihren Job und ihre beste Freundin, die gleichzeitig ihre Chefin war, verloren hatte. Zum Glück renkte sich das Zerwürfnis während eines Telefonats wieder ein.
Beim nächsten Halt stieg Jürgen Hargens aus, dem es laut seiner Geschichte eine große Freude ist, täglich mit dem Bus irgendwohin zu fahren, die Landschaft zu bestaunen und Menschen zu beobachten.
Dann kam meine Haltestelle Schnackeldorf und ich schlüpfte in die Rolle einer beruflich erfolgreichen Enddreißigerin, die vom Arzt kam. Zum ersten Mal schwanger, aber von Freude keine Spur. Eher Zwiespalt. Was ist mit Job, Geld ... dem Vater? Will der überhaupt ein Baby? Eine WhatsApp-Konversation bringt Klarheit ...
Nachdem ich im Publikum Platz genommen hatte (wir konnten ja nicht wieder in den Bus einsteigen, logisch, oder?), erzählte Lilian Grzesiak in gewohnt launiger Manier von dem geplanten Besuch bei ihrer Schwester, mit der sie sich überhaupt nicht versteht, und was daraus wurde.
Nach jedem Vortrag wurde es in der Walzenmühle musikalisch. Inge Lorenzen begeisterte das Publikum mit ihren Songs, die in der grandiosen Akustik fantastisch zur Geltung kamen.
Nach der Pause ging die Fahrt weiter. Angela Dumraths Geschichte ging an die Nieren. Sie handelt von einem Krankenhausbesuch. Der Patient, ihr bester Freund, braucht eine Herztransplantation und macht sich natürlich viele Gedanken und auch Sorgen darüber.
Da Angelas Augen nicht mehr so recht mitspielen wollen, trat ich gemeinsam mit ihr ans Mikro und trug für sie die Geschichte vor. Es war ein ganz besonders berührender Moment; die Stille im Publikum war greifbar. Der anschließende Song von Inge passte wunderbar und sorgte gar für das eine oder andere Tränchen.
Ute Koeppen wurde zu einem Gastwirt, der von einer Frau fasziniert ist, die lange Zeit gern in sein Lokal kam, und dann auf einmal fernblieb.
Das Beste zum Schluss: Ulli Borchers stieg aus dem Bus, mit einem Herzballon und einer roten Rose, und erzählte von seinem anstrengenden Tag. Er war nämlich mit sechs Frauen verabredet - hintereinander, versteht sich. Die Fettnäpfchen, in die er während der Treffen mit unglaublicher Präzision hineintrat, sorgten für viele Lacher im Publikum. Das ging so weiter, als Inge ihr letztes Lied sang, in dem sie sämtliche Orte aufzählte, in denen sie bereits gewesen war, von sämtlichen -bülls, -bys, -beks und -ums (z. B. Oxbüll, Adelby, Eggebek und Amrum), um im Refrain festzustellen, dass es zu Hause am schönsten ist. Das ganze in irrem Tempo und auf Platt. Es war ein reines Vergnügen, ihr zuzuhören, und das Publikum klatschte und lachte bis zum letzten Ton und darüber hinaus.
Nach verabschiedenden Worten von Fred und Ulli, ein paar letzten Gesprächen und mehrfacher Versicherung, dass es ein schöner Abend gewesen sei, leerte sich die Walzenmühle. Uns blieb das schöne Gefühl, dass wir 60 Menschen wirklich gut unterhalten hatten. Und genau dafür machen wir Lesungen wie diese, die in mehrfacher Hinsicht ein absoluter Erfolg war.
Mein Dank geht an Ulli, der diese tolle Idee hatte und alles wunderbar organisiert hat, an Fred, der uns mit seiner charmanten Art sicher ans "Ziel" brachte und für die perfekte Technik gesorgt hat, an die Walzenmühle, die uns eine super Location bot, an meine lieben Kollegen von der Teerunde, und natürlich an unsere Gäste, die uns so großartig und immer wieder unterstützen.
Es war wirklich ein Erlebnis. Vielen Dank!!!
Auch in diesem Jahr durfte ich wieder bei den "Offenen Atliers" teilnehmen, weil meine liebe Freundin Gesine Seifert mich eingeladen hat. Außer mir war diesmal auch Maike Petersen dabei, eine weitere tolle Künstlerin, die besonders mit ihren Porträts Eindruck machte.
Das Wetter spielte diesmal nicht so grandios mit wie in den Jahren zuvor, doch nach zwei Regenschauern gab es Ruhe und holte den blauen Himmel doch noch hervor.
Vielleicht war es gerade dieses wetterbedingte Hin und Her, das dafür sorgte, dass so viele Kunstinteressierte den Weg in Gesines Galerie fanden. Einer nach dem anderen, zunächst mit Schirm, dann ohne, fand seinen Weg nach Hasselberg / Schwackendorf in den wunderschönen Garten der Künstlerin Gesine Seifert und ihrer Familie.
Unsere Gastgeberin wollte offenbar vermeiden, dass irgendjemand vor Schwäche zusammenklappt, denn sie fuhr ordentlich auf. Nebst Kaffee oder Wasser gab es jede Menge Kuchen und Torte; ein Angebot, das so mancher annahm, so dass sich in gemütlicher Runde viele nette Gespräche entwickelten.
Für 15.00 Uhr war meine Lesung angesetzt, und ich war angenehm überrascht, wie viele Interessierte zu der Uhrzeit vorbeikamen. Wir mussten immer mehr Stühle organisieren, bis alle Platz auf der überdachten Terrasse fanden.
Meine zwar schon ältere, aber immer gut ankommende Story "Einfach kann doch jeder" über eine Ballonfahrt, die im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, verfehlte auch diesmal nicht ihre Wirkung.
Auch nach der Lesung riss der Strom der Gäste nicht ab, erst gegen 17.00 Uhr wurde es ruhiger.
Zeit für mich, nach Hause zu fahren, um pünktlich zum Anpfiff des Finales in der European League zurück zu sein. Die SG gegen die Füchse Berlin. Zunächst aber verabschiedete und bedankte ich mich bei Gesine und ihrer Familie für die schönen Stunden in Schwackendorf, die wieder einmal sehr viel Spaß gemacht haben.
Übrigens:
Der Tag klang in großer Jubelstimmung aus, denn unsere SG holte sich nach jahrelanger Durststrecke endlich wieder einen internationalen Titel!
Ein perfektes Wochenende fand einen perfekten Abschluss! :D
Meine erste Ladys Crime Night (LCN) begann turbulent und etwas hektisch, weil ich Schusselkopf mich in der Zeit vertan habe. Fest davon überzeugt, dass ich um 18.00 Uhr vor Ort sein sollte, kam ich 'pünktlich' bei der Stadtbücherei an - und wurde bereits "sehnsüchtig erwartet", wie ich am Eingang erfuhr. War ich zu spät? Nein, eigentlich kam ich mit Gongschlag an.
Tja, denkste! Um halb sechs war bereits das Treffen zum Soundcheck. Mein Hirn hatte mir einen Streich gespielt. Erschrocken über meinen Fauxpas entschuldigte ich mich erst einmal und erfuhr, dass ich bei meiner allerersten Ladys Crime Night den Abend beginnen sollte.
Kein Problem, dachte ich, und hatte recht. An welcher Stelle ich dran war, spielte keine Rolle.
Zunächst aber war noch ausreichend Zeit, um Wiedersehen mit Anja Gust und Anja Marschall zu feiern und mich mit den mörderischen Schwestern bekannt zu machen, die bisher nur online kannte, nämlich Patricia Brandt, Angelika Flotow, Alexa Linell, die für die verhinderte Anette Schwohl eingesprungen ist, und Carola Christiansen.
Fazit: Ich habe jede Menge absolut sympathische 'Schwestern'! Wir verstanden uns auf Anhieb und hatten allesamt große Lust auf den Abend.
Anja Marschall führte launig und souverän durch den Abend, und erntete dabei so manchen Lacher. Sie stellte jede von uns mit einem kleinen Interview vor, ehe wir nacheinander aus unseren Büchern vortrugen.
Es gab verstümmelte Leichen, ermordete Kaninchen, neugierige Putzfrauen und einen Ausflug ins 11. Jahrhundert. Ich selbst berichtete aus "List und Lüge" von dem Moment, in dem die Leiche von Tom Jakobs entdeckt wird und die Ermittlungsarbeiten beginnen.
Die Technik war in der Hand von dem netten Veranstalter Herrn Drews, der dafür sorgte, dass jede von uns zu einer bekannten Krimi-Melodie die Bühne enterte, sei es Miss Marple, die berühmte Mimi, die nie ohne Krimi ins Bett geht oder der Tatort-Vorspann. Während des Vortrags, wenn sich die zehn Minuten dem Ende zuneigten, sorgte Herr Drews zudem dafür, dass ein gut hörbarer Herzschlag erklang, gefolgt von einem Schuss, sobald die vorgegebene Zeit um war, was jedes Mal für Schrecken und Gelächter sorgte.
In der Pause durften die Gäste - übrigens ein fantastisches Publikum! - am Büchertisch der Buchhandlung "Bücherkompass" stöbern, oder sich einen der raffinierten Drinks gönnen, die auf Namen wie "Kopfschuss" oder "Grünes Gift" hörten.
Nachdem alle sechs Schwestern gelesen hatten, gab Anja Marschall noch eine Kostprobe aus einem ihrer Krimis zum Besten, die für viel Gelächter sorgte. Anja versteht es, humorvoll zu schreiben, so viel steht fest!
Nach der Veranstaltung plagte uns Schwestern der Hunger, so dass fünf von uns sich in einem italienischen Restaurant leckere Pizza schmecken ließen. Das von Anja Gust bestellte "kleine Bier" wurde mehrfach fotografiert, denn es war wohl eines der kleinsten Biere, die je gezapft wurden.
Es herrschte eine fröhliche und gelöste Stimmung, und lediglich die Tatsache, dass es inzwischen halb elf war und ich noch eineinhalb Stunden nach Hause fahren musste, veranlasste mich, "Tschüss" zu sagen, gefolgt von einem "bis hoffentlich bald mal wieder", denn dieser Abend war wirklich rundum schön und schreit geradezu nach einer Wiederholung. Zum Glück wird es nicht lange dauern, denn schon im Juli gibt es in Glücksburg die nächste LCN!
Das war wirklich ein toller Abend! Wir "Drei Damen vom Thrill" haben dem Publikum mit unseren Geschichten so richtig schön eingeheizt.
Den Anfang machte Ricarda Oertel mit einer Kurzgeschichte, die im absolut spannendsten Augenblick aufhörte, was hörbare Reaktionen auslöste.
Anja Gust las anschließend einzelne Passagen aus ihrem Roman "Die Schwebfliege" und schloss mit einer Kurzgeschichte, die zunächst für Erheiterung sorgte, was sich jedoch nach kurzer Zeit in atemloses Entsetzen verwandelte. Zudem war die Story ein perfekter Übergang zur Pause, die mit einem originellen und köstlichen Buffet verschönert wurde. Zu Drinks wie "Kopfschuss" oder "Grünes Gift" gab es "Mafiamuffins", "eingewickelte Leichen" und ähnliche Köstlichkeiten. Überhaupt war die Bücherei in Kropp so grandios vorbereitet, dass Ricarda, Anja und ich total überwältigt waren. Von blutigen Fußspuren am Boden über nach Hilfe rufenden Servietten bis hin zu "Don't cross"-Absperrbändern an den Bücherregalen war alles auf Krimi getrimmt. Wir gaben unser Bestes, um unseren Teil zu einem perfekten Abend beizutragen.
Dass die Veranstaltung bis auf den letzten Platz - und sogar noch darüber hinaus - ausverkauft war, tat ihr Übriges. Es machte einfach einen Riesenspaß!
Nach der Pause las ich Abschnitte aus "List und Lüge", und zu meiner großen Freude verlangte das Publikum immer noch mehr, wenn ich scheu anfragte, ob ich einen weiteren Teil lesen oder lieber aufhören solle - es wurde langsam spät. Doch das schien niemanden zu stören.
Die Rückmeldungen und Buchverkäufe waren ein deutliches Zeichen dafür, dass allen Gästen die Lesung sehr gefallen hat - wir dürfen sogar wiederkommen, was wir bestimmt tun werden!
Hier noch ein paar Bilder, um euch einen kleinen Eindruck dieses wunderbaren Abends zu geben:
Ich habe mich natürlich sehr gefreut, als ich von Ulli Albrecht, der Inhaberin des "Cafè mit Sti(e)l", erfuhr, dass die Veranstaltung am 1. November ausgebucht ist. 54 Anmeldungen! Das konnte ja nur ein toller Abend werden.
Er wäre perfekt gewesen, hätte mich meine Erkältung, die ich mir gleich nach dem Urlaub angelacht habe, nicht ein wenig ausgebremst.
Aber von Anfang an:
Ich kam um kurz nach sechs in Jübek an, und obwohl der Einlass erst ab 18.30 Uhr angekündigt war, trafen die ersten Gäste praktisch zeitgleich mit mir ein.
Ulli und ihr Team hatten ganze Arbeit geleistet. Der Veranstaltungsraum war super vorbereitet. Die Menge der Anmeldungen hatte Ulli herausgefordert, wie sie mir berichtete. Schließlich müssen sowohl Gäste als auch die Bedienungen gut an alle Plätze herankommen können. Ihre Mühe hat sich gelohnt, in dieser Hinsicht gab es während des gesamten Abends keinen Grund zur Klage.
Im Nebenraum durfte ich meinen Büchertisch aufbauen, Ulli hatte sogar ein Headset organisieren können, das - zumindest für den größten Teil des Abends! - perfekt funktionierte.
Weil mich Halsschmerzen beutelten, bestellte ich als Erstes eine Tasse Tee und genoss die heiße Flüssigkeit. Doch als Maßnahme gegen Erkältungssymptome reichte der Tee nicht aus, wie sich wenig später herausstellte.
Ich stellte mich um Punkt sieben Uhr den Gästen vor und erläuterte den geplanten Ablauf des Abends. Zwei Kurzgeschichten aus "ICH KANN AUCH ANDERS" vor dem Hauptgang, zwei weitere vor dem Dessert und eine letzte als Abschluss.
Ich begann mit einer Geschichte über den Dio de los muertos in Mexiko, denn die passte gut zum Halloween-Fest, das ja am Tag zuvor gefeiert worden war. Doch meine Stimme wollte leider nicht so wie ich. Immer wieder musste ich mit Wasser meine Kehle ölen, und ein kräftiger Huster ins Mikro donnerte so laut durch den Saal, dass alle erschrocken zusammenzuckten.
Danach deckte ich verlegen jedes Mal das Mikro ab, wenn ich wieder husten musste. Eine Dame gab mir den Tipp, Zitrone ins Wasser zu tun, und Ulli persönlich kam aus der Küche mit einer Halstablette. Ich selbst hatte auch noch Kräuterbonbons etc. dabei, so dass ich fast ständig irgendwas lutschte, während ich las.
Im Laufe der zweiten Geschichte (es ging um die Ereignisse in der Prager Botschaft 1989) wurde es besser. Nicht gut, aber besser.
Dann ging es ans italienisch Buffet. Ulli und ihr Team haben üppig aufgefahren. Von Honigmelone mit Schinken, Mozzarella mit Tomate, Antipasti und Bruscetta über Lasagne und Spaghetti gab es jede Menge zum Genießen. Und wir alle ließen es uns wirklich schmecken. Die Stimmung war entsprechend gut, und noch bevor der zweite Teil der Lesung startete, durfte ich das eine oder andere Buch signieren und Fragen beantworteten.
Dann ging es mit zwei weiteren Geschichten weiter. Zunächst las ich "Federleichte Kampfansage", die aus der Sicht einer Frau im Wachkoma erzählt wird, und im Anschluss eine Story über eine Frau, die von ihrer Mutter drangsaliert wird und ein neues Leben anfangen will. Der Switch am Ende brachte die Reaktionen, die ich mir gewünscht hatte.
Auch während dieser Pause fanden mehrere Bücher einen neuen Besitzer, was mich natürlich sehr gefreut hat.
Anschließend gab es ein Dessert, das keine Wünsche offenließ. Zwei Sorten Tirami su und der Obstsalat mit Vanillesauce gingen weg wie nix!
Zum Schluss las ich "Betriebsausflug", eine humorvolle Geschichte über eine missverstandene Email, die für jede Menge Gelächter sorgte.
Mittendrin jedoch streikte plötzlich das Headset. Zum Glück ging es meiner Stimme nach der Rosskur mit diversen Mittelchen wieder so gut, dass ich den Rest ohne Mikro vortragen konnte.
Ulli und ich waren uns einig, dass der Abend trotz der kleinen Hindernisse ein voller Erfolg war. Und eins steht jetzt schon fest: Wenn mein nächster Krimi erscheint, wird die Veranstaltung auf jeden Fall wiederholt!
An dieser Stelle möchte ich mich bei Ulli, ihrem Team und dem wunderbaren Publikum ganz herzlich bedanken. Es war einfach nur schön!
Auf diese Veranstaltung habe ich mich monatelang gefreut. Die Vorfreude wurde noch größer, als es Ende des letzten Jahres hieß: "Ausverkauft! 124 Gäste haben sich angemeldet."
Ich rieb mir die Augen, weil ich dachte, ich hätte falsch gelesen. Aber es stimmt wirklich - der "Elisabethsaal" im STRANDHOTEL GLÜCKSBURG war pickepackevoll.
Die ersten Gäste zum "Krimi-Dinner" mit dunkelbunten Geschichten aus Flensburg erschienen bereits eine Stunde vor Beginn, als wir noch mit den Vorbereitungen beschäftigt waren. Die Technik musste sitzen, die Servicekräfte wurden instruiert und mein Büchertisch wollte aufgebaut werden.
Für mich stand eine richtige Bühne bereit, mit einem Sessel, der Torsten Sträter auch gefallen hätte, nebst Tisch und Leselampe. Auf dem Tisch legte ich meine Bücher bereit, aus denen ich vortragen wollte, sowie die unvermeidliche Lesebrille und eine Flasche Wasser nebst Glas.
Nachdem alles erledigt war, gönnten Marleen Laville, die die Veranstaltung vorbereitet hatte, Tina Wohlgemuth, die vor Ort alles gekonnt organisierte, und ich uns eine Weißweinschorle.
An dieser Stelle an beide ein herzliches Dankeschön! Ich war von so viel Professionalität umgeben, da konnte gar nichts schiefgehen. Und beide sind obendrein auch noch unheimlich sympathisch.
Schließlich waren alle Gäste ihren Tischen zugewiesen und hatten bereits ein Getränk vor sich stehen, als der Hoteldirektor persönlich mich ankündigte.
Mit einigen Worten stellte ich mich vor und begann den Lese-Teil des Abends mit der "Katzenkünstlerin".
Dann wurde die Vorspeise serviert, zubereitet unter der Leitung von Küchenchef André Schneider. Sie kam nicht nur bei mir sehr gut an!
Zwischen Vorspeise und Hauptgang "servierte" ich dann zwei Geschichten, eine aus den "Dunklen Geschichten" sowie den Kurzkrimi "Eis mit heißen Kirschen". Da jenes Dessert auch bei unserem Dessert eine Rolle spielte, las ich sie nicht unmittelbar davor, sonst hätte so mancher Gast die abschließende Mahlzeit womöglich misstrauisch beäugt ... ;-)
Das Hauptgericht war ebenso großartig wie die Vorspeise! Ein echter kulinarischer Genuss. Kalbsmedaillons in köstlicher Jus mit zarten Erbsen + Schoten sowie Kartoffelbaumkuchen. Kannte ich noch nicht, schmeckte aber super und sah toll aus! Ihr könnt euch weiter unten ein Bild machen.
Vor dem Dessert las ich dann die traurige Geschichte von der "Brosche mit Dellen" und hinterher "Nachts im Kloster", eine Geschichte, in der ein Mönch plötzlich in Lebensgefahr schwebt.
Vom Dessert habe ich leider kein Foto gemacht. Vergessen! Es sah einfach so yummie aus, dass ich mich gleich darüber hergemacht habe. Schande über mich ... Aber es sah genauso wunderschön und kunstvoll aus wie die Gänge zuvor und sorgte für genießerisch rollende Augen.
Zum Abschluss der Veranstaltung trug ich noch meine Lieblingsgeschichte "Ein ungewöhnlicher Name" vor, deren überraschender Schluss auch diesmal seine Wirkung nicht verfehlte. Zu guter Letzt signierte ich noch diverse Bücher und bekam tolle Rückmeldungen von vielen Gästen. Offenbar hat der Abend gut gefallen.
Danke an alle, die gekommen sind und natürlich ein dickes Dankeschön an alle, die daran mitgewirkt haben, dass es so ein wunderschöner Abend wurde.
Das absolut Beste ist, dass es am 29. September 2023 eine weitere Veranstaltung dieser Art geben wird. Dann lese ich aus den "Glücksmomenten" und zusätzlich heitere regionale Geschichten. Es wird also vermutlich ein fröhlicher Abend, und ich freue mich schon jetzt darauf!