Lesungen-Rückblicke

In der "Inselklause" in Hamburg-Harburg

Der Anruf meiner lieben Kollegin Kim Rylee kam überraschend. Ob ich Lust hätte, gemeinsam mit ihr in Hamburg eine Lesung zu machen, wollte sie wissen. Natürlich sagte ich spontan zu. In Hamburg habe ich noch nie zuvor gelesen, daher freute ich mich auf diese neue Erfahrung. Und Kim und ich haben uns schon immer gut verstanden, es konnte also nur nett werden.

Meine Ahnung trog nicht. Der Inhaber der "Inselklause" - Köni genannt - empfing uns beide mit solcher Wärme und Fröhlichkeit, dass die Stimmung von Anfang an spitze war. Er hatte sein Lokal schon perfekt vorbereitet und berichtete, dass er ausverkauft sei. Der Laden würde voll werden. 

Auch das entsprach der Wahrheit. Um sieben Uhr war jeder Stuhl besetzt, die Atmosphäre gelöst und heiter.

Ich war zuerst dran. Zunächst las ich eine meiner Geschichten aus den Weihnachtsanektötchen - "Der Rollmopsmörder" trieb sein Unwesen. Anschließend stellte ich noch eine Kostprobe aus Mitten ins Herz vor, nämlich die Story, die bei Lesungen immer gut ankommt, weil das Ende ein echter Knalleffekt ist. "Ein ungewöhnlicher Name" verfehlte seine Wirkung auch diesmal nicht. 

Während der Pause, in der es köstliches Fingerfood und frische Getränke gab, signierte ich einige Bücher und hatte diverse nette Unterhaltungen.

Den zweiten Teil des Abends bestritt Kim Rylee mit Auszügen aus ihrem Thriller "Bring mich ans Licht". Eine spannende Geschichte über eine entführte Frau und viele Rätsel, die im Zusammenhang mit ihren Verschwinden auftauchen. Das Publikum hing wie gebannt an Kims Lippen und sorgte dafür, dass sie im Anschluss an ihren Vortrag ebenfalls ihren Kugelschreiber beim Signieren zum Glühen brachte. 

Zum Abschluss des Abends kredenzte uns "Köni" noch einen leckeren Holunderschnaps, und wir drei waren uns einig, dass wir diese Art der Veranstaltung auf jeden Fall wiederholen werden. 

Darauf freue ich mich jetzt schon! 

Danke an Köni und Kim, dass ich dabei sein durfte. Es war ein Riesenspaß!

Und jetzt noch ein paar visuelle Eindrücke vom Abend:

 

"List und Lüge" im Ostseecamp Holnis!

 

 

Ich liebe die Räumlichkeiten in Holnis - und die Aussicht auf die Ostsee!

Wiebke-Sophie Volquardsen und ihr Team haben wieder alles getan, damit man sich wohlfühlen konnte - und obendrein gab es noch einen knalligen Regenbogen!

Urlauber und Einheimische kamen vorbei, um zu hören, welche kriminellen Taten hier im Norden verbrochen werden.

Natürlich habe ich an diesem speziellen Ort einen Ausschnitt vorgelesen, der genau hier spielt: Im Bistro des Ostseecamps, während einer Lesung. Dort lernt mein Hauptkommissar Andresen nämlich den Künstler Max Jacoby kennen, der ihm von Anfang an unsympathisch ist.

Anschließend gab es einen Schwenk zu einer weiteren Hauptfigur, Rechtsanwalt Oliver Fröhlich, dem eine bedeutende Beförderung winkt - vorausgesetzt, es kommt nichts dazwischen. Logisch, dass der Mord an seinem Mitbewohner in dieser Beziehung nicht gerade hilfreich ist ...

Zu guter Letzt nahm ich meine Zuhörer mit auf die Polizeidienststelle und zum Fundort der Leiche, auf die A7 bei Gottrupel, wo die Ermittlungen beginnen.

 

Es hat mal wieder viel Spaß gemacht, ein richtig runder Abend! Vielen Dank an Wiebke-Sophie & das Ostseecamp-Team sowie an meine Zuhörer. Die Unterhaltungen mit euch waren mein persönliches Highlight an diesem Abend!

 

Anbei noch ein paar visuelle Eindrücke:

 

Premierenlesung aus "List und Lüge" in der Bergmühle!

 

Das erste Mal aus einem neuen Buch zu lesen, ist äußerst nervenaufreibend. Habe ich die richtigen Passagen herausgesucht? Kommt das Thema, kommen die Charaktere beim Publikum an? 

Fragen, die bei der Bergmühlen-Lesung am 22. September 2022 rasch beantwortet wurden. 

Schon vor Beginn der eigentlichen Lesung sicherten sich viele der über zwanzig Anwesenden ein Exemplar des Buches, was mich natürlich besonders gefreut hat. 

Als es dann losging, war für mich spürbar, dass die Aufmerksamkeit des Publikums hoch lag. Bei dem recht heftigen Prolog herrschte Stille, die typischen Frotzeleien zwischen meinen Kommissaren sorgten indes für Heiterkeit.

 

 

In der Pause gab es die eine oder andere nette Unterhaltung und viel Zuspruch für den ersten, gerade beendeten Teil der Lesung, was mich natürlich sehr erleichtert hat. 

Im zweiten Teil der Lesung wurde es dann mörderisch - wie es sich für eine Krimilesung gehört. Als der letzte Satz gelesen war, hörte ich doch tatsächlich das eine oder andere enttäuschte "Oooch!", offenbar hätte ich durchaus noch etwas weitermachen können! Ein gutes Zeichen.

 

Es war mal wieder ein gelungener Abend in der wunderschönen Bergmühle. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Jürgen Beuse & sein Team, die mit Engagement und Herzlichkeit dafür gesorgt haben, dass sich alle wohlfühlten. 

Ich danke auch meiner Tochter Julia, die nicht nur für die Fotos gesorgt hat, sondern auch nochmal losfuhr, um Nachschub für den Büchertisch zu besorgen. Danke, meine Süße!!

 

"Heute ist nicht alle Tage, ich komm' wieder - keine Frage!" 

Und zwar bereits am 10. November, wenn ich am selben Ort meine "Weihnachtsanektötchen" vorstellen darf. Darauf freue ich mich jetzt schon!

 

HIER NOCH EIN PAAR VISUELLE EINDRÜCKE VOM ABEND!

Autorentreff-Lesung in Medelby - Lieblingsgeschichten

Acht Mitglieder des Flensburger Autorentreffs - außer mir noch Frauke Lind, Anna Fietz, Ulrich Borchers, Sigrid Dobat, Angela Dumrath, Peter Zylmann und Jutta Dethleffsen - durften am Freitag, den 22. April 2022 beim Bildungscampus in Medelby lesen.

Wir waren überaus angenehm überrascht von dem wunderbar vorbereiteten Raum, der den knapp 50 Gästen, die sich angemeldet hatten, ausreichend Platz bot. Ein Lesepult mit Mikro stand bereit, ein großer Tisch für unsere Bücher wurde bereitgestellt und mittig platziert, so dass der Zugriff von allen Seiten möglich war, und obendrein standen Getränke sowie ein köstliches Buffet in der Pause für alle Anwesenden bereit. 

Die Stimmung war unter diesen großartigen Voraussetzungen fast zwangsläufig locker und entspannt.

Die vorgetragenen Geschichten wechselten zwischen ernst und heiter, und ein junger Gitarrist von der Band des Alten Gymnasiums sorgte zwischen den Geschichten für musikalische Abwechslung. 

Es entwickelten sich sowohl in der ungezwungenen Pause sowie nach der Veranstaltung nette Gespräche, und obwohl bei drei Stunden Gesamtdauer auf unserer Seite die Befürchtung herrschte, es könne sich vielleicht Ungeduld breitmachen, merkten wir rasch, dass wir uns irrten. Kein Zuhörer schien sich daran zu stören, und die Rückmeldungen, die wir erhielten, waren durchgehend positiv. Jedem schien der Abend gefallen zu haben, und uns ging es ausnahmslos genauso. 

Fazit: So eine Lesung macht allen Anwesenden und Beteiligten großen Spaß. Eine Wiederholung ist nicht nur wünschenswert, sondern ein Wunsch, der bestimmt in Erfüllung geht, denn es wurde von Seiten der Verantwortlichen geäußert, dass man sich freuen würde, wenn wir wiederkommen. Machen wir gerne! 

 

Kunstausstellung "Oostenwind" in Gelting

Diese Ausstellung läuft noch bis zum Ostersonntag (einschließlich), doch ich war wegen der Entfernung nur gestern dabei. Aber es war von Anfang bis Ende ein toller, interessanter und gelungener Tag.

Auf der Fahrt nach Gelting erlebte ich zunächst einmal sämtliche Jahreszeiten binnen kürzester Zeit. Zuerst schien die Sonne, dann begann es zu regnen und wenige Minuten später verwandelte sich der Regen in Schnee und Hagel. Zu guter Letzt schien dann wieder die Sonne. Verrückt! Aber so ist der April ...

Und das Wetter blieb wechselhaft. Sonne und Regen wechselten sich ab, dazu blies ein scharfer Oostwind - womit wir wieder beim Thema wären.

Die Birkhalle in Gelting war von den Beteiligten bereits im Vorwege großartig vorbereitet worden. An den Wänden entlang zogen sich Bilder in allen Größen, der Sporthallenboden war mit Teppich ausgelegt und gab dem riesigen Raum etwas Wohnliches. In der Mitte gab es Live-Musik und Kunstwerke zu bestaunen.

Künstler Ralf Schmelow half mir kurzerhand bei der Aufstellung der beiden Tische, auf denen ich meine Bücher präsentieren durfte. Wie sich herausstellte, waren auch wirklich zwei Tische nötig, denn in nun knapp zehn Jahren Schreibtätigkeit ist einiges zusammengekommen. Weiter unten gibt es Beweisfotos.

Schon vor dem offiziellen Beginn um 11.00 Uhr strömten die ersten Neugierigen in die Birkhalle und betrachteten interessiert die ausgestellten Exponate. Da waren so einige Hingucker dabei. Ein paar Beispiele seht ihr in der Bildergalerie unter diesem Bericht. Leider sind die Fotos nicht so gut geworden wie erhofft. Ich hatte wohl was falsch eingestellt, sorry!

 

Für Besucher und Aussteller gab es freie Getränke (Kaffee, Sekt und O-Saft) sowie drei gewaltige Bleche mit locker-fluffigem Butterkuchen, der bald reißenden Absatz fand. Immer wieder versammelten sich um die entsprechenden Tische ein paar  Grüppchen, tranken, schmausten und plauderten. Auch ich setzte mich gern mal dazu (mein Büchertisch war praktisch direkt nebenan). 

Um 14.00 Uhr sollte ich eine Lesung abhalten. Zuerst fürchtete ich, diese würde ins Wasser fallen, denn um die Zeit herrschte gerade eine gewisse Besucherflaute. Doch so nach und nach trudelten doch noch Gäste ein, auch ein paar der Aussteller waren interessiert, und so kam eine größere Gruppe zusammen, die sich als tolles und dankbares Publikum entpuppte. Zunächst las ich aus "PatchWords - a la carte" die Geschichte "Wenn die Planken schwanken" vor, in der ein bedauernswerter Schiffsmakler-Lehrling von diversen Kapitänen abgefüllt wird, anschließend gab es eine Kostprobe aus den "Glücksmomenten". Wie sich herausstellte, war nur wenigen der Anwesenden bekannt, dass Wladimir Klitschkos Karriere in Flensburg startete. 

Zum Schluss las ich einen meiner Lieblingstexte: Die Geschichte "Ein ungewöhnlicher Name" aus meiner Kurzkrimi-Sammlung "Mitten ins Herz". Wie erhofft entfaltete der überraschende Schluss die gewünschte Wirkung. "Aaah"s und "Ooh"s, Gelächter und Applaus waren meine Belohnung. Das hat richtig Spaß gemacht!

Am Nachmittag schaute ich mir immer mal wieder die Kunstwerke meiner Kollegen an. Da waren wirklich beeindruckende Sachen dabei, die auch einen zweiten oder dritten Blick lohnten (siehe Foto-Galerie). 

Gegen Ende des Tages wurden einige von uns Zeuge, wie eine ca. drei Meter lange Marimba (das ist ein Riesen-Xylophon) in viele kleine Teile verwandelt und achtsam verpackt wird. Dazu waren mehrere hilfreiche Hände, große Packtaschen und einiges an Zeit vonnöten. Wir standen staunend daneben, und die Bemerkung, eine Querflöte oder eine Geige wären praktischere Instrumente, fiel mehr als einmal. Doch wie es eben so ist mit der Berufung, der Marimba-Künstler, der sogar mit vier Klöppeln gleichzeitig auf die Tasten einschlagen kann, nimmt die Mühe gern in Kauf. 

So um 17.00 Uhr wurde es leerer in der Birkhalle, und so gegen halb sechs packte ich meine noch vorhandenen Bücher ein und verabschiedete mich von all denen, die ich an diesem Tage kennenlernen durfte (oder bereits kannte). Die Eindrücke, die ich sammeln durfte, werde ich noch lange in Erinnerung behalten. Danke an alle Verantwortlichen, es war ein unvergesslicher Tag!

 

"Dream-Team" im Menke-Planetarium

Eine Premiere gab es am Freitag, dem 25. März 2022. Ulrich Borchers und ich haben bereits viele gemeinsame Lesungen erlebt, doch immer in einer größeren Gruppe. Noch nie waren es "nur" wir zwei. 

Und es hat - genau wie ich erwartet habe - hervorragend funktioniert. 

Ulli ist herrlich unkompliziert, spontan und flexibel, so ist eine Zusammenarbeit natürlich das pure Vergnügen. 

Obwohl meine Tochter, die uns bei den Getränken unterstützte, und ich sehr früh in Glücksburg ankamen, war Ulli bereits dort und hatte sogar schon seinen Büchertisch gestaltet.

Eine Dreiviertelstunde vor Beginn der Veranstaltung kamen die ersten Gäste, und es wurde sehr rasch voll. Es hat uns sehr gefreut, wie viele Zuhörer den Weg ins Planetarium fanden. In dieser doch recht zermürbenden und traurigen Zeit war offenbar vielen nach Glücksmomenten zumute, nach ein wenig Zerstreuung und positiven Lichtblicken.

Alle, die sich angemeldet hatten, erschienen so pünktlich, dass wir ein klein wenig früher anfangen konnten als angekündigt. 

Ein besonders herzliches "Dankeschön" möchte ich an dieser Stelle an Rainer Christiansen und die anderen Mitarbeiter des Planetariums loswerden. Alles war perfekt vorbereitet, und Rainer hatte sich sogar noch ein besonderes Schmankerl einfallen lassen. Wie bei Google Earth "flogen" wir von Ort zu Ort, wenn z. B. der Idstedt-Löwe von Berlin nach Kopenhagen reiste. Zu jeder Station des weitgereisten Raubtiers und zu sämtlichen anderen Geschichten gab es natürlich auch passende Bilder. 

 

Den Rückmeldungen zufolge, die Ulli und mich erreichten, kam das beim Publikum sehr gut an, ebenso wie die Geschichten an sich.

Es ging um Promis wie Beate Uhse oder Wladimir Klitschko, aber auch um einen Betrüger, der sich in St. Peter-Ording vor dem langen Arm des Gesetzes versteckte, einen speziellen "Seebären", der es liebte,  in allen Häfen der Welt sein Unwesen zu treiben oder einen Zugereisten, der von unerwarteter Seite Unterstützung erhielt, als es darauf ankam. Auch der Liebesgott Amor, der übrigens gern Torte isst, hatte einen Auftritt, und zwar auf dem Flensburger Wochenmarkt.

 

In der Pause gab es Gelegenheit für Getränke und Unterhaltungen sowie zum Stöbern auf den Büchertischen. Es herrschte eine lockere und entspannte Atmosphäre, und bei der Verabschiedung nach dem zweiten Programmteil war deutlich zu spüren, dass es allen gefallen hat. 

Eine rundum gelungene Veranstaltung, die auch uns selbst viel Spaß machte. Bei passender Gelegenheit werden wir bestimmt mal wieder zusammen eine Lesung machen, da waren wir uns einig.

Danke, Ulli, für den tollen Abend!  

 

 

Tatort-Lesung Klappe die Zweite (12. September 2021)

Die finale Lesung im Strandcafé in Holnis war ganz nach meinem Geschmack. Die Location ist ja schon klasse, aber das Publikum war diesmal so super, da machte das Lesen nochmal so viel Spaß!

 

Dank eines Artikels im Tageblatt gab es keinen freien Tisch mehr. Meine Lesebrille hatte ich diesmal dabei, so dass ein stolperfreies Lesen gewährleistet war. Und ich hatte offenbar genau die richtigen Passagen herausgesucht. Die Stimmung war von Anfang an großartig und blieb es bis zum Schluss.  

Im ersten Abschnitt zum Beispiel, als ich gerade eine Szene vorstellte, in der ein kläffender Mops eine Nebenrolle hat, erscholl von draußen verärgertes Hundegebell. Das passte so perfekt, dass wir alle herzlich lachen mussten! 

 

Beim Signieren hinterher kam das eine oder andere nette Gespräch zustande. Von vielen Seiten wurde mir bestätigt, dass sich alle wunderbar amüsiert hatten und sich gut unterhalten fühlten. Was will man mehr? 

 

Es war einfach TOLL! Das Bild oben wurde mir anschließend von einer Zuhörerin zur Verfügung gestellt. Ich finde, es sagt alles. Danke an Frauke Jessen, die diese Collage zusammenstellte, an Wiebke-Sophie Volquardsen, unsere charmante Gastgeberin im Srandcafé, und an alle, die gekommen sind und diesen Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!

Open-Air Kunstausstellung in Wormshöft am 14. August 2021

Petrus meinte es nicht sehr gut mit uns, als ich am Samstagvormittag in Wormshöft bei Maasholm eintrudelte. Sturmböen und immer wieder Regenschauer machten die Open-Air-Kunstausstellung, organisiert von Angelika Carmen Westphal, zu einer echten Herausforderung.

Bilder rein, Bilder wieder raus, so ging es eine ganze Weile. Carmens Mann sorgte mit Kabelbindern und weiterem Werkzeug dafür, dass die Pavillons stehenblieben. Und meine zwei geplanten Lesungen fanden nicht wie geplant auf der vorbereiteten Bühne statt, sondern in kuscheliger Atmosphäre, überdacht und mit Kaffee. 

Es war toll, wie viele Neugierige sich zu den Leseterminen einfanden, trotz der unschönen Wetterlage. Und noch schöner war, wie aufmerksam alle meinen Kurzgeschichten und -krimis lauschten. So macht Lesung Spaß! Danke an alle, die gekommen sind, und natürlich besonders an Angelika Carmen Westphal für ihren Einsatz und ihre Mühe! Man hat wirklich gespürt, wie viel Herzblut in der Veranstaltung steckte! 

Tatort-Lesung in Holnis

Am Sonntag, den 08. August 2021 durfte ich Auszüge aus "Der Tote im Camper" im Ostseecamp Holnis vorstellen.

Die erste Lesung seit langer Zeit - heiß ersehnt! Aufregung und Freude mischte sich bei mir mit Nervosität. Und prompt vergaß ich ein überaus wichtiges Equipment: meine Lesebrille, die ich mittlerweile doch häufiger brauche, als es mir lieb ist. 

Glücklicherweise half mir Gastgeberin und Freundin Wiebke-Sophie Volquardsen nach der Pause aus, so dass es dann ohne peinliche Stolperer weitergehen konnte. 

Dem Lachen an den richtigen Stellen und dem anschließenden Feedback, das von vielen Seiten kam, durfte ich entnehmen, dass meine Zuhörer sich gut unterhalten fühlten. Anhand der vielen Bücher, die sie mit nach Hause nahmen, konnte ich diesen Versicherungen wohl Glauben schenken, was mich nach dem holprigen Beginn doch sehr beruhigte. Für die Wiederholungslesung am 12. September um 18.00 Uhr steht dennoch ganz oben auf meiner To-do-Liste: Brille einpacken! 

Wiebke-Sophie und ihr Team waren spitze! Man konnte deutlich sehen, dass sich alle Zuhörer sehr wohlfühlten, und dass ihnen Speisen & Getränke schmeckten. Für das Wetter - Regen und wolkenverhangener Himmel - konnte niemand etwas. Bei strahlendem Sonnenschein geht man auch lieber an den Strand als zu einer kulturellen Veranstaltung, insofern spielte mir das norddeutsche Schmuddelwetter sogar in die Karten. 

Vor der Pause las ich von Kommissar Weicherts Beförderung und einen Ausschnitt, der sich auf dem Campingplatz abspielte. 

Im zweiten Teil ging es dann u. a. darum, dass in einem Wohnmobil eine Leiche gefunden worden war. Die Ermittlungen begannen. Zu guter Letzt las ich noch den Teil, in dem Kommissar Weichert den Auftrag erhält, undercover im Ostseecamp zu agieren. Seine entsetzte Reaktion erheiterte meine Zuhörer sichtlich. 

Besonders gefreut habe ich mich, als nach der Lesung ein Herr auf mich zukam um sich zu erkundigen, ob ich Erfahrung in Sachen Polizeiarbeit hätte, weil meine diesbezüglichen Ausführungen so detailliert und authentisch wären.  Dieses Lob aus berufenem Munde erleichterte mich ungemein, denn jener Herr ist selbst bei der Polizei. Wir hatten dann noch eine längere, sehr interessante Unterhaltung.

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Tatort-Lesung im September!

"Dunkle Geschichten" in Jübek

Eigentlich wollte ich im Café mit Stiel in Jübek bereits im April lesen und bei der Gelegenheit meinen Camping-Krimi vorstellen. Corona machte mir und Café-Inhaberin Ulli Albrecht einen Strich durch die Rechnung. Also planten wir um, und so durfte ich ein halbes Jahr später aus meinem zweiten Buch, das im Corona-Jahr 2020 erschien, einige Auszüge lesen.

Ohne Corona hätten mehr Gäste in dem schönen Café Platz gefunden, doch auch so waren es etwa 20 Gäste, die aufmerksam lauschten, als ich von Wilhelm Hansen erzählte, der während der Sturmflut 1872 versuchte, seine Familie vor den Wassermassen zu retten. 

Anschließend erlebten alle eine Nachtschicht in der Notaufnahme mit. Zum Entspannen gab es dann in der Pause köstliche Torten und heißen Kaffee. 

Im zweiten Teil erfuhren die Gäste, was 1938 Schauriges in dem Kibbuz "Jägerslust" geschah, ehe wir gemeinsam mit zwei Santiano-Sängern einen Abstecher ins Porticus machten. 

Zu guter Letzt stellte ich noch einen Kurzkrimi aus "Mitten ins Herz" vor. Das unerwartete Ende von "Ein ungewöhnlicher Name" entfaltete auch hier wieder seine Wirkung; Die Überraschung war zu hören und den Gesichtern anzusehen. Wenn die Pointe sitzt, ist es für einen Autor immer super. Entsprechend habe ich mich über die Reaktionen gefreut.

Alles in allem war es mal wieder eine schöne Veranstaltung im "Café mit Stiel". An dieser Stelle daher ein dickes Dankeschön an Ulli Albrecht. Übrigens: Wer in der Nähe von Jübek wohnt oder gern mal das Café besuchen möchte: Die Torten sind superlecker und Ulli hat immer Bücher von mir zum Stöbern da. Gekauft werden können sie natürlich auch. ;-) Also, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall! 

Tatort-Lesung im Strandcafé Holnis

Petrus hätte ein wenig freundlicher sein können am 29. Juli 2020 - dem Tag der "LESUNG AM TATORT". Aber das durchwachsene Wetter war der einzige Schatten, der auf diese Veranstaltung fiel. Ansonsten lief alles nämlich superglatt und war ein einziges Vergnügen!

Die Gastgeberin und Inhaberin des Strandcafés in Holnis, Wiebke-Sophie Volquardsen, empfing mich gutgelaunt und enthusiastisch. Ich baute meinen Büchertisch und die Anlage auf, dann trudelten bereits die ersten Gäste ein. Es wurden immer mehr, so dass Wiebke, ihre Angestellten und ich mehr Sitzgelegenheiten heranschaffen mussten. Insgesamt erschienen mehr als vierzig Krimifreunde, was mich kolossal freute. 

Wiebke stellte mich kurz vor, dann ging es los. Ich ließ die Zuhörer meine Kommissare und die übrigen Protagonisten meines Camper-Krimis kennenlernen, und nach Auffinden der Leiche ging es in die Pause. 

Toll war, dass Wiebke und ihr Team leckere Getränke und Speisen anboten. Flammkuchen - auch in veganer Variante - und Currywurst gingen super weg, genau wie "Der Tote im Camper". Schon in der Pause riss die Schlange derer, die neugierig geworden waren und das Buch gern lesen wollten, kaum ab. Mit Hilfe meiner Tochter Julia verkaufte ich zu meiner Freude einen ganzen Schwung Bücher. 

Nach der Pause ging es literarisch an den Tatort, der ja vom Ort der Lesung nur einige Meter entfernt ist. Die Leiche wurde entdeckt und wenig später musste Kommissar Weichert seinen Koffer packen, um undercover im Ostseecamp zu ermitteln. Seine mangelnde Begeisterung und mein Versuch, sächsisch zu "babbeln" sorgten im Publikum für einige Lacher. 

Im Anschluss an die Lesung bekam ich so viele nette und begeisterte Rückmeldungen, dass ich total happy und zufrieden nach Hause fuhr. 

An alle, die gekommen sind, möchte ich mich auf diesem Wege nochmals herzlich bedanken. Ihr wart ein tolles Publikum!! Ein besonderer Dank geht natürlich an Wiebke-Sophie Volquardsen. Ich werde diesen wunderschönen Abend nie vergessen!

"Offene Ateliers" in Schleswig

Zwei Tage, die der Kunst und ihren Künstlern gewidmet waren. Die "Offenen Ateliers" luden Kunstbegeisterte ein, sich über Maler, Fotografen, Autoren und andere Freischaffende zu informieren. Ich durfte bei der Künstlerin Anja Saalberg meine Bücher präsentieren und am 06. und 07. Juni Lesungen abhalten - natürlich unter Berücksichtigung der wegen Corona vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen. Die Stühle bei den Lesungen mussten mit Abstand aufgestellt werden, so dass höchstens zwölf Zuhörer einen Platz fanden. Dennoch wurden diese zwei Tage für mich zu einer Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Es war toll, wie interessiert die Gäste waren. Viele meiner Bücher fanden ein neues Zuhause. 

Zudem lernte ich einige sympathische Künstler kennen. Anja Saalberg malt so lebendig, dass ihre Bilder wie Fotos aussehen, ein paar Fotografen machen dagegen Aufnahmen, die wie Gemälde wirken. Es war faszinierend! Zwischen uns Künstlern entspannen sich lebhafte Unterhaltungen, wir hatten viel Spaß zusammen.

Nächstes Jahr würde ich glatt wieder mitmachen, es war wirklich toll! Danke, Anja!

Kriminelle Geschichten in einer schönen Villa

Die Location in der Flensburger Westerallee erwies sich als genau so wunderbar, wie ich es erwartet hatte. Die Veranstalter haben sich alle Mühe gegeben, damit sich jeder wohlfühlt und alles perfekt ist. Ein großes Dankeschön dafür!

Etwa vierzig Krimi-Liebhaber fanden sich ein, so dass noch Stühle geholt werden mussten.

Ich bekam ein Headset, ein Lesepult stand bereit, ebenso wie Büchertisch und ausreichend Wasser zum Ölen der Stimmbänder.

Zunächst las ich zwei Geschichten aus "Mitten ins Herz", wobei die zweite nach meinem eigenen Empfinden ein bisschen zu lang geraten ist. Ich hätte im Nachhinein eine andere auswählen sollen. Dennoch blieben alle Zuhörer geduldig und aufmerksam.

Während der Pause signierte ich jede Menge Bücher, von Höllisch heiß über das Flensburg-Buch bis zum Camping-Krimi. Über das große Interesse habe ich mich natürlich sehr gefreut.

 

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte ich dann "Der Tote im Camper" vor. Wer Andresen & Weichert noch nicht kannte, konnte sich jetzt ein Bild von ihnen machen. :D

Mir machte dieser Part am meisten Spaß. Es wurde an den richtigen Stellen gelacht und geschmunzelt, beim Auffinden der Leiche und der Beschreibung ihres Zustands verzogen sich die Gesichter - es war mir offensichtlich gelungen, bei den Zuhörern das Kopfkino anzuschmeißen. Etwas Besseres gibt es nicht!

Alles in allem ein wunderschöner Abend, den ich sehr genossen habe.

 

 

"Mörderischer Kellerabend" in Meldorf

Bin noch immer voller toller Eindrücke. Das Ambiente im Gewölbekeller des Dom-Cafés ist einfach etwas ganz Besonderes und passte hervorragend zu der Lesung. Das empfanden die ca. 20 Zuhörer laut eigener Aussage ebenso.

Der lange Tisch, an dessen Stirnseite ich las, war pickepackevoll, einige Gäste mussten auf eine Bank am Rand des Raumes ausweichen. 

Angekündigt wurde ich von Petra Giese von der Volkshochschule Meldorf, die alles super organisiert hat. 

Pünktlich um halb acht ging es los mit dem ersten Teil aus "Das Geheimnis der Anhalterin". Nach deren Auftauchen gab es eine Pause, während der ich von einer Journalistin der Dithmarscher Landeszeitung interviewt wurde oder Fragen der Zuhörer beantwortete.

Es war eine schöne, gelöste und entspannte Stimmung während des gesamten Abends, ich habe das sehr genossen.

Nach der Pause machte ich weiter mit den Ermittlungen meiner Lieblings-Kommissare, dann schwenkte ich um zu meinem Kurzkrimi-Band "Mitten ins Herz" und las zwei Geschichten daraus vor. 

Die erste - "Ein ungewöhnlicher Name" - hat einen ausgesprochen überraschenden Schluss, der auch diesmal seine Wirkung nicht verfehlte. 

Der letzte Text des Abends - "Nachts im Kloster" - passte so perfekt in das Ambiente, als hätte ich ihn eigens für diesen Abend geschrieben. 

Summa summarum: Der Abend war ein voller Erfolg, hat mir und vermutlich auch den Zuhörern viel Spaß gemacht und darf deshalb sehr gern wiederholt werden. Sobald mein neuer Krimi draußen ist, werden Frau Giese und ich über einen entsprechenden Termin beraten ... 

Ach ja, Bilder habe ich keine gemacht, dafür war irgendwie keine Gelegenheit. Aber den Zeitungsartikel werde ich nachliefern, sobald er erschienen ist bzw. ich ihn erhalten habe!

"Familiengeschichten" in der Pilkentafel

AM DONNERSTAG, den 06. Juni, gab es eine Premiere! Die Teerunde, der auch ich angehöre, veranstaltete in der Pilkentafel Flensburg eine Lesung. Das Thema: "Freunde kann man sich aussuchen, Familie muss man hinnehmen". 

Sieben Autoren, sieben wunderbar unterschiedliche Geschichten plus eine Ballade von mir, die den Anfang machte. Etwa zwanzig Gäste besetzten die Bänke und lauschten unseren Texten, die wir - auf gemütlichen Sesseln sitzend - darboten. Mit dabei auch das Duo "Traumfänger", das für den passenden musikalischen Rahmen sorgte und unsere Geschichten mit ihren Songs unterstützten. 

In der Pause konnten sich dann alle mit dem Getränk stärken, dass unsere Runde ausmacht: mit Tee. Aber natürlich gab es auch andere Möglichkeiten, sich zu erfrischen.

Nach meiner bitterbösen Ballade erzählte Angelika O'Brien eine sympathischen Nachbarschafts-Geschichte, dann folgte Ingalies K. Friebel mit einer Story über zwei Gänse, die mit Hilfe zweier aufgeweckter Kinder und zur Erleichterung des Publikums nicht als Weihnachtsbraten endeten. Ulrich Borchers, der die Moderation übernahm und auch Initiator der Teerunde ist, beschloss den ersten Teil des Abends mit einer Geschichte, deren Schluss alle angenehm überraschte und berührte. 

Nach der Pause war ich nochmal dran und schilderte den Wettkampf zweier Geschwister, die sich in Streichen, die sie dem anderen spielen, immer wieder übertrumpfen wollen. Angela Dumrath ließ uns dann an einer türkischen Hochzeit teilnehmen, die uns betroffen zurückließ, da die Braut noch sehr jung, der Bräutigam aber im Rentenalter war und mit seiner "Kuma", der Nebenfrau, noch ein paar Kinder in die Welt setzen wollte. Das Publikum hoffte vergebens auf ein Happy-End.

Jürgen Hargens erzählte anschließend von einem Sohn, der sich im Kampf für die Umwelt gegen seine Eltern durchsetzt und Lilian Grzesiak ließ mit ihrem "Muttertags"-Briefwechsel zweier Freundinnen den Abend überaus heiter ausklingen. Das Publikum war hörbar begeistert, der Theaterraum der Pilkentafel von Gelächter erfüllt. 

Wir, also die Teerunde, hoffen, dass wir mal wieder an dieser tollen Location lesen dürfen. Es war für uns alle ein unterhaltsamer und fröhlicher Abend!

Frühlingslesung in Niehuus

Die Alte Schule in Niehuus - zum 2. Mal Schauplatz einer unserer Lesungen
Die Alte Schule in Niehuus - zum 2. Mal Schauplatz einer unserer Lesungen

Sieben Autoren des Flensburger Autorentreffs fanden sich am 15. Mai 2019 in der Alten Schule in Niehuus ein, um literarisch den Frühling zu begrüßen. Jörg Arndt erheiterte die zahlreichen Zuhörer mit einer Geschichte über biometrische Passbilder und eine ältere Dame, deren allgegenwärtiges Lächeln auf diesen Fotos keinen Platz hat.

Jutta Dethlefsen las eine Geschichte über eine verzweifelte Mutter, deren kranker Sohn am Ende des Krieges dringend ein Medikament braucht, das höchstens über die Alliierten zu bekommen ist - für einen hohen Preis. 

Frauke Lind ließ ein Ehepaar über den Tango einen Weg finden, sich erneut ineinander zu verlieben, und Sigrid Dobat sprach in ihrer Geschichte als ungeborenes Kind mit seiner Mutter.

Zwischen den einzelnen Texten ließ Hannah Schütt ihre Harfe erklingen und gab so den Geschichten einen musikalischen Rahmen.

In der Pause hatten die interessierten und aufmerksamen Gäste Gelegenheit, sich an Getränken zu laben, mit den Autoren ins Gespräch zu kommen und auf dem Büchertisch zu stöbern.

Das Wetter spielte mit, so dass man auch die frische Niehuuser Frühlingsluft genießen konnte.

Nach der Pause war ich dran und las meine Geschichte "Ein ungewöhnlicher Name", in der sich eine von ihrer alten und streitsüchtigen Mutter unterdrückte Frau ihre Freiheit zurück erkämpft. Besonders freute mich, dass das Publikum hörbar vom Schluss der Geschichte überrascht wurde. 

Nach mir erzählte Ulrich Borchers eine Geschichte vom "Loslassen" und von mutigen Entscheidungen, die ebenfalls gut ankam. Ihm folgte Anna Fietz, die ihre Geschichte "Mandelblüte" vortrug. 

Alles in allem war es wieder ein schöner und anregender Abend, der für die Autoren des Flensburger Autorentreffs bei einer Frühlingssuppe im Haus der Organisatorin Sigrid Dobat in gemütlicher Runde und bei fröhlichen Unterhaltungen ausklang. 

 

 

Dezembergeschichten im "LuaLe"

Der Schriftstellerverband der Autoren aus Schleswig-Holstein lud zu "Dezembergeschichten" ins Café "LuaLe" ein. Die gemütliche Location befindet sich in der Norderstraße, gegenüber von Phänomenta und Nordertor.

Sieben Autoren, darunter auch Ulrich Borchers und ich, lasen Geschichten oder Ausschnitte aus Büchern vor, die Weihnachten, den Winter bzw. Dezember thematisierten.

Die Veranstaltung war gut besucht. Bei Kaffee, Kakao oder alkoholfreien Kaltgetränken lauschten die Gäste den Texten, in denen es auch mal hochprozentig zuging. Die meist amüsanten Geschichten fanden großen Anklang und die Stimmung war toll.

Gerne wieder!

 

Weihnachtliches unter dem Sternenhimmel

Herr Christiansen vom Menke-Planetarium in Glücksburg hat wieder einmal für eine perfekte Ergänzung zu unseren Geschichten gesorgt. Meine Kollegen vom Flensburger Autorentreff und ich haben zur Adventslesung gebeten und obwohl ja zu dieser Zeit bei allen die Terminkalender überquellen fanden sich einige literaturinteressierte Zuhörer, die unseren Geschichten lauschten.

Sigrid Dobat erzählte z. B. von einem besonderen Weihnachtsgeschenk, das gleich zweimal unter dem Tannenbaum stand, Ulli Borchers hatte u. a. eine rührende Geschichte über einen alten Mann, der im Fundbüro verzweifelt nach seinem Weihnachten suchte und Anna Fietz erzählte ein Märchen von drei Waisen, die unverhofft Wichtelhilfe bekamen.

Jutta Dethlefsen nahm uns mit in die weihnachtlich geschmückte Innenstadt und berichtete von einer nachhaltigen Begegnung, Frauke Linds Geschichte "Das erste Ma(h)l" zeigte die Tücken auf, die eine frische Beziehung zur Weihnachtszeit bewältigen muss.

Ich selbst las zuerst meine Geschichte "Alois, der Weihnachtsengel", in der eine verwöhnte Städterin in einer Skihütte lernt, was wirklich wichtig ist und anschließend eine Ballade über eine Bescherung, die im Chaos mündet.

Alle Texte wurden mit passenden Bildern zu einem visuellen Erlebnis, das die Weihnachtsstimmung noch verstärkte.

Es war ein richtig schöner Abend!

 

"Der Kuss des Panthers" in urigem Ambiente

Bereits letztes Jahr wurde ich zu diesem Event eingeladen: Eine Krimilesung im Gewölbekeller des Domcafés in Meldorf. Mich erwarteten eine tolle Location, nette Gäste und sehr gut vorbereitete Veranstalter.

Schon zwei Tage zuvor war mit einem großen Artikel auf die Lesung hingewiesen worden. Und so waren dann auch alle Plätze besetzt. Mehr als zwanzig Zuhörer lauschten Auszügen aus "Der Kuss des Panthers". Das hat auch mir großen Spaß gemacht, weil ich aus dem Buch schon längere Zeit nicht mehr vorgetragen habe. 

Die Buchhandlung Peter Panter hat für ausreichend Bücher gesorgt, die ich nach der Veranstaltung gern signiert habe. Eine Wiederholung fürs nächste Jahr ist schon mehr oder weniger abgemacht, was ich echt toll finde! Danke an die Volkshochschule Meldorf und alle anderen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben! Ich komme auf jeden Fall gern wieder! Vermutlich im September 2020. Mehr unter "Termine"!

Bergmühlenlesung 2018

Ulli Borchers führte gewohnt locker durch den Abend.
Ulli Borchers führte gewohnt locker durch den Abend.

Mein geschätzter Autorenkollege Ulrich Borchers lud zum neunten Mal in die Bergmühle Flensburg ein und wie üblich war die Veranstaltung ratzfatz ausverkauft. Rund 70 Literaturfreunde fanden sich ein.

Dieses historische Gebäude ist auch wirklich eine wunderbare Location. Viele Mitglieder des Flensburger Autorentreffs trugen am 20. Oktober 2018 hier Geschichten oder Lyrik vor. Anna Fietz, Jutta Dethlefsen, Angela Dumrath, Jürgen Hargens, Peter Zylmann, Lorenz Peter ("Hein Fisch") Andresen, der Gastgeber als auch ich gaben alles, um unser Publikum gut zu unterhalten. Es gab amüsante Ansichten über das Grillen von heute, wo auch Veganer und Allergiker Berücksichtigung finden wollen, mehrere launig vorgetragene Hein-Fisch-Erlebnisse, gefühlvolle Gedichte und vieles mehr.

Ich selbst las die Geschichte "Wenn die Planken schwanken" aus meinem neuesten "PatchWords"-Band vor, die mehrere Lacher erntete. Darin wird ein Lehrling feuchtfröhlich auf die Schippe genommen. Tja, Schadenfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude ... ;-)

Neben Geschichten gab es auch Musik vom Duo "Traumfänger", die zum Mitsingen einlud, sowie tolle Gemälde und Skulpturen von regionalen Künstlern, die mehr als einen Blick wert waren. Alles in allem mal wieder eine runde Sache.

 

2 Lesungen in der Boutique LYKKE

Die beiden Lesungen in der Boutique LYKKE in Glücksburg waren einfach klasse!

Die Gastgeber Sussi-Anne und Frank Ruppert haben sich toll ins Zeug gelegt, um die Veranstaltungen so schön wie nur möglich zu gestalten. Angefangen bei der gemütlichen Atmosphäre über eine Herzlichkeit, die seinesgleichen sucht bis hin zu Getränken und Speisen, die keine Wünsche offenließen.

Das erschienene Publikum lauschte interessiert den Ausschnitten aus "Der Kuss des Panthers" am 24. November sowie einigen meiner Kurzgeschichten am 15. Dezember und hatte im Anschluss die eine oder andere Frage, die ich gern beantwortete. 

Besonders freute mich die Aufmerksamkeit, als ich das erste Mal eine meiner historischen Geschichten vorgetragen habe. "Die Kräuterfrau" kam total gut an. Die vielen positiven Rückmeldungen ließen in mir die Idee wachsen, in der nächsten Zeit vielleicht ein Hörbuch mit Kurzgeschichten herauszubringen. 

Es waren jedenfalls zwei rundum gelungene Abende. 

Inzwischen (2020) gibt es die Boutique leider nicht mehr. Schade!

Autorentreff-Lesung in der Bergmühle

2014 war ich das letzte Mal bei einer Lesung des Flensburger Autorentreffs in der Bergmühle dabei. Die letzten beiden Jahre fiel die Veranstaltung stets mit den Urlaubsreisen meiner Familie zusammen. Doch dieses Jahr hat es endlich wieder geklappt! 

Innerhalb von zwei Tagen waren die siebzig Karten ausverkauft, so dass unser Organisator Ulli Borchers, der gewohnt gut gelaunt durch den Abend führte, viele Interessierte sogar auf die Warteliste setzen musste.

Unsere Texte reichten von Eifersuchtsdramen und Schicksalsschlägen über ironische Ansichten zum Thema Schönheit und was man dafür tun muss bis hin zu lustigen Begebenheiten beim Speeddating für Rentner. Kritische Beobachtungen unseres Planeten von Seiten zweier Aliens (mein Text) und eine amüsante Geschichte über den Liebesgott Amor gaben der Veranstaltung einen übersinnlichen Touch. Zu guter Letzt durfte auch der inzwischen fast berühmte Hein Fisch nicht fehlen, der sich Gedanken zum Thema "Alter" machte.

Unser Büchertisch fand viel Beachtung und die Stimmung war klasse, was nicht zuletzt an dem Duo Traumfänger lag, das die Geschichten von Jutta Dethlefsen, Frauke Lind, Ingalies K. Friebel, Angela Dumrath, Ulli Borchers, Jürgen Hargens, Lorenz-Peter Andresen und mir mit passenden Musikstücken in Szene setzte. Das Thema Kunst kam auch in Bildern zum Ausdruck, vorgestellt von den Künstlerinnen Birgit Jahn und Hilke Heinsen. 

Alles in allem ein rundum gelungener Abend, bei dem ich hoffentlich 2018 wieder dabei sein kann. 

Lesung in der Buchhandlung "Hugendubel"

Dies war tatsächlich die erste Gelegenheit für mich, einmal in einer Buchhandlung zu lesen. Herr Bonk von "Hugendubel" machte es möglich und es war eine tolle Erfahrung.

 

Das Personal hatte alles vortrefflich vorbereitet und die erschienenen Zuhörer waren unheimlich nett, aufmerksam und interessiert. 

Ich habe zunächst einige Ausschnitte aus meinem aktuellen Krimi "Der Kuss des Panthers" gelesen und nach der Pause einige Geschichten aus "Flensburg - Um drei bei Eduscho" vorgetragen. 

 

Ich hoffe sehr, dass es bei Gelegenheit mit einer Wiederholung klappt, die Lesung hat mir sehr viel Spaß gemacht!